Meldungen – 17. Okt. 2002
Tipp des Tages: Lasst Kunden lachen

Humor aktiv, gezielt und mit System angewandt löst Spannungen und gewinnt. Lachen bei der Arbeit macht vieles leichter und effizienter, eröffnet neue Perspektiven, baut Schwellen ab und steckt an, gewinnt Sympathien, wirkt positiv und fördert die Motivation. Der Humor stärkt den inneren Abstand und rückt so die Dimensionen zurecht. Die US-Fluglinie Southwestern Airlines schult ihre Piloten im Witze erzählen, damit während des Fluges eine gute Stimmung an Bord herrscht und die Passagiere über das Lachen ihre Flugangst verlieren. Und die Fluglinie ist die einzig amerikanische, die seit 30 Jahren Gewinne erzielt. Na also. Fazit: Ermuntern Sie die Mitarbeiter, ein wenig Humor zu wagen, damit während der Öffnungszeit eine gute Stimmung ind er Buchhandlung herrscht und die Kunden über das Lachen ihre Kaufangst verlieren. …

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Meldungen – 17. Okt. 2002
Die geschenkte Stunde

Das ist die Schlagzeile einer witzigen Aktion, mit der die Wuppertaler Interessengemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße die Bewohner des Viertels erfreut. Wenn am 27.Oktober 2002 um 3 Uhr morgens die Uhr um eine Stunde zurück gedreht wird, lädt die aktive Werbegemeinschaft, zu der gleich drei Buchhandlungen gehören, ihre Kunden dazu ein, diese so genannte "geschenkte Stunde" in den Geschäften des Viertels zu genießen. Und jedes Geschäft hat sich etwas Nächtliches ausgedacht: …

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Wirtschaftsumfeld – 17. Okt. 2002
Importpreise sinken immer noch

Der Index der Einfuhrpreise hat sich im August um 2,6% verringert, meldet das Statistische Bundesamt. Damit setzt sich der seit einem Jahr beobachtete Rückgang verlangsamt fort. Den nachlassenden Einfluss der Ölpreise zeigt die Tatsache, dass der Rückgang ohne sie auch schon 2,3% betragen hätte. Das kann nach der jüngsten Ölpreisentwicklung im September schon wieder in einen verstärkten Teuerungsschub umgeschlagen sein. Zu den Importgütern, die sich im August gegenüber dem Vorjahr am stärksten verteuerten, gehören Holz- und Zellstoff (+4,7%). Der Index der Ausfuhrpreise blieb nach fast einjährigem Rückgang im August genau auf Vorjahresstand. …

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Konsumklima – 17. Okt. 2002
Die Kundenstimmung will noch nicht so recht

Tendenziell geht es ja so langsam aufwärts mit der Stimmung der deutschen Konsumenten, aber wirklich nur im Schneckentempo. Das zeigt sich am icon-Konsumbarometer, das allerdings erst für Juli veröffentlicht wurde. Nach dem bemerkenswerten Anstieg von Juni um drei auf 92 Punkte ist der Index im Juli auf diesem Stand stecken geblieben, verharrt also klar im negativen Bereich unter 100. Das Institut hat die Einschätzung beobachtet, dass die Arbeitslosigkeit weiter steigen werde, auch die Sparneigung ist zuletzt wieder größer geworden. Allerdings ist bei den Einkommenserwartungen eine leichte Steigerung zu sehen, ohne jedoch bei den Konsumenten erkennbare Entschlossenheit auszulösen. …

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Börse – 17. Okt. 2002
Dino AG wird italienisch

Der Panini Verlag (Modena) übernimmt die Stuttgarter Dino Entertainmet AG. Bei Dino erscheinen Kinder- und Jugendmedien, hauptsächlich Zeitschriften und Bücher, die Fernsehserien begleiten. Der einstige Neuer-Markt-Star beschäftigt noch 57 Mitarbeiter, die Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Dino-Chef Christian Neuber, früher u.a. Chef beim Franz Schneider Verlag, wird sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Eine ao. HV am 26.11. muss den Deal noch absegnen. Der Übernehmer Panini ist Europas Marktführer für Sammlbilder und ist auch im europäischen Comic-Markt stark vertreten. Panini erwartet im laufenden geschäftsjahr 228 Mio Euro Umsatz. Dino hatte letztes Jahr 31 Mio Euro Umsatz und dabei fast 15 Mio Euro Jahresfehlbetrag, der sich aber im ersten Halbjahr 2002 fast auf Null hat reduzieren lassen. …

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Prognosen – 16. Okt. 2002
Medienindustrie kommt erst 2004 in die Gänge

Einen langen Atem braucht die Medien- und Unterhaltungsindustrie, wenn die Studie von Price Waterhouse Cooper Recht hat, dass erst im Jahr 2004 wieder mit einer stärkeren Wachstumsrate zu rechnen sei. Schwachpunkt ist der Werbemarkt: Dotcoms verschwinden, traditionelle Unternehmen sparen. In 2001 soll der Umsatz dieser Industrie weltweit um 1,5% auf 1,1 Billionen (1.100 Milliarden) Dollar gestiegen sein. …

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Meldungen – 16. Okt. 2002
Buchhändler: Ladenschluss soll bleiben wie er ist

Die Handelsverbände wollen die Ladenöffnung ausweiten, indessen diskutieren Teile des Einzelhandels genau im Gegenteil eine Verkürzung. Der Buchhandel steht irgendwie dazwischen und will großenteils, dass die Ladenöffnung so bleibt wie sie ist. Dafür sprachen sich 42% der Stimmen in der aktuellen Buchhandels-Umfrage von Langendorfs Dienst aus. Es gibt aber auch andere, teilweise krass abweichende Meinungen in beide Richtungen. Viele Buchhändler wollen zumindest am Samstag bis 18 Uhr öffnen dürfen, andere sind für die völlige Freigabe an Werktagen oder überhaupt, und einige Buchhändler wiederum hätten gerne die Zeiten zurück, wo spätestens um 18.30 Uhr das Scherengitter rasselte. …

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Meldungen – 16. Okt. 2002
Der Oktober ließ sich besser an

Erstmals seit langem ein kleiner Lichtstrahl im Einzelhandel: Die kalten Tage Anfang Oktober haben den Textilgeschäften wieder Mut gemacht. Schon mit dem 3.Quartal zeigten sich Metro wie Karstadt auffallend zufrieden, freilich bezieht sich der Vergleich hier auf eine sehr schwache Vorjahresbasis. Noch ist dies nur ein Mikro-Trend, aber sollte er sich fortsetzen, könnte die Stimmung im Handel und bei den Konsumenten schnell wieder drehen. Vor allem bei Verbrauchern täte es nötig. …

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Meldungen – 16. Okt. 2002
Verbraucher knauserig erlebt

Wie zurückhaltend der Einzelhandel zuletzt den Verbraucher erlebt hat, lässt sich gut an der HDE-Konjunkturumfrage 2002 im Vergleich zu 2001 ablesen. Darüber, dass die Kunden "zurückhaltend" kaufen, waren sich in diesem Jahr mit 93% praktisch alle einig, vor einem Jahr standen nur drei Viertel der Händler zu dieser Aussage. Umgekehrt fanden zwar auch schon im vorigen Jahr nur noch 5% die Kunden "kauffreudig", aber selbst jene kleine Minderheit ist in diesem Jahr noch weiter auf 1% zusammen geschmolzen. Sogar die Ausgabefreude der Kinder scheint unter der allgemeinen Stimmung weiter zu leiden. …

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Meldungen – 16. Okt. 2002
Die Deutschen sind immer noch europhob

In Ihrer Buchhandlung haben Sie viel mehr Umgang mit Euro-Bargeld und den neuen Preisrelationen als die meisten Ihrer Kunden. Deshalb sollten Sie es, auch wenn es auf Sie persönlich nicht zutrifft, ernst nehmen, was Forsa in einer Umfrage fürs Fernsehen herausgefunden hat, dass nämlich 80% auch Ihrer Kunden immer noch in DM rechnen. Nur 10% haben die Euro-Preise schon fest im Kopf integriert. Auch anderes bleibt offenbar fest zementiert: 95% der Konsumenten sind, aller Statistik zum Trotz, vom Teuro-Effekt überzeugt und 61% würden lieber ihre gute alte DM wieder haben. …

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