Wirtschaftsumfeld – 11. Dez. 2002
Das Weihnachtsgeschäft statistisch gesehen

In den sieben Jahren von 1995 bis 2001 entfielen 19% vom Jahresumsatz des Einzelhandels auf die Monate November und Dezember, die zusammen 16,7% der Verkaufstage beinhalten. Im Buchhandel hat das Weihnachtsgeschäft überdurchschnittliche Bedeutung und der Umsatzanteil der beiden letzten Monate liegt mit 24% deutlich höher. Eine Prognose über den Umsatzverlauf im November / Dezember und damit über das Weihnachtsgeschäft lässt sich nach den Erfahrungen des Statistischen Bundesamts aus dem Verlauf der ersten zehn Monate nicht ableiten. In fünf der betrachteten sieben Jahre lagen die Umsatzveränderungen der beiden letzten Monaten unter, in den beiden anderen Jahren (1998 und 1999) deutlich über dem Schnitt der jeweils voran gegangenen zehn Monate. Diese Beobachtung bestätigt der Blick in die Statistiken auch für den Buchhandel. …

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Umsatztest – 10. Dez. 2002
Umsatztest November: 1,6% unter Vorjahr

Mit einem weiteren Minuszeichen im Rücken geht der Buchhandel ins Weihnachtsgeschäft: Die November-Umsätze lagen im Schnitt um 1,6% unter denen des Vergleichsmonats 2001. …

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Umsatztest – 10. Dez. 2002
November: Renaissance des Modernen Antiquariats?

Die Analyse der Warengruppen-Umsätze im November bietet ein weiteres Indiz dafür, dass die Popularisierung des Spartriebs auch auf den Buchhandel übergreift: Das Moderne Antiquariat konnte im schwachen Monat (Gesamtumsatz -1,6%) gegen den Trend zulegen. …

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Meldungen – 10. Dez. 2002
Umsatztest November: 1,6% unter Vorjahr

Mit einem weiteren Minuszeichen im Rücken geht der Buchhandel ins Weihnachtsgeschäft: Die November-Umsätze lagen im Schnitt um 1,6% unter denen des Vergleichsmonats 2001. Die Schwäche resultiert wieder einmal aus dem Bargeschäft, das mit 2,6% hinter dem des Vorjahres zurück blieb. Die Kundenzahl war sogar um 3,9% geringer. Besonders enttäuschend: Einen Impuls hätte man allein schon daraus erwarten dürfen, dass der erste Adventssamstag diesmal in den November fiel, nachdem er im letzten Jahr noch auf der Dezember-Rechnung gestanden hatte. Dort wird er diesmal leider fehlen. …

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Meldungen – 10. Dez. 2002
Tipp des Tages: Verjährung

Weil nach dem neuen Schuldrecht Forderungen unter Kaufleuten schon nach drei Jahren (bisher vier) verjähren, sind nicht nur Ihre Forderungen aus 1998, sondern auch die aus 1999 jetzt gefährdet. Die zum Jahresende drohende Verjährung können Sie durch Erhebung einer Klage bzw. Zustellung eines Mahnbescheids noch hemmen. …

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Wirtschaftsumfeld – 10. Dez. 2002
Preistrend November: Ausreißer wieder eingefangen

Die deutschen Verbraucherpreise sind im November um 1,1% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, meldet das Statistische Bundesamt. Damit ist der Ausreißer des Monats Oktober (von 1,0 auf 1,3%) wieder eingefangen. Noch immer spielen die Energiepreise hinein: Ohne Mineralölerzeugnisse hätte der Preistrend bei 0,8% gelegen. Zur Jahresteuerung trug nicht in erster Linie der stets gern gescholtene Einzelhandel bei, vielmehr Vater Staat (Tabakwaren +5,7%) und einige Dienstleistungen, zum Beispiel Restaurant- und Cafébesuche (+3,4%). Den Preistrend für Bücher gibt's morgen. …

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Konsumklima – 10. Dez. 2002
Einzelhandel am Tiefpunkt

Der BBE-Index Einzelhandelsklima hat mit 59,7 Punkten im Oktober den tiefsten Stand des Jahres erreicht. Nur jeweils rund 20% der Händler hatten ihren Umsatz steigern oder halten können, 60% mussten Umsatzrückgänge hinnehmen. Nicht besser die Prognosen: Gerade mal 12% rechnen mit Umsatzsteigerungen, 50% mit weiterem Rückgang. Die Entwicklung von Kundenzahl und Ertragslage wird ähnlich "düster" (BBE) eingeschätzt. Immerhin rechnen noch 43% der Einzelhändler mit einer Trendwende beim Konsum im nächsten Jahr. …

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Meldungen –  9. Dez. 2002
Zweiter Advent noch viel schlechter als der erste

Mit einem Umsatzminus von 9,9% gegenüber dem Vorjahr hat der zweite Adventssamstag dieses Jahres den ersten sogar noch unterboten. Das ergab die LD-Umfrage vom Sonnabend. Auch die vorangegangenen Wochentage waren den Anmerkungen zufolge nicht wesentlich besser gelaufen. …

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Meldungen –  9. Dez. 2002
HDE: Espressotassen und Unterwäsche

Der HDE müht sich redlich, den Ergebnisen seiner Wochenend-Umfrage etwas positives abzugewinnen: 60% der Einzelhändler hatten einen besseren Umsatz als in der Vorwoche, was aber nun worklich kein Kunststück, sondern für einen zweiten Advent eher unterdurchschnittlich ist. Bedenklicher schon der Vorjahresvergleich: Zwar hatten 25% einen besseren Umsatz als am 2.Advent 2001, aber gerade nur mal 5% konnten den Vorjahresumsatz wieder erreichen Also mussten 70% einen Umsatzrückgang beklagen. Wetter und Wirtschaftspolitik waren nach Händleraussagen die Gründe. An den Wochentagen zuvor verlief das Geschäft sogar für 75% "eher schwach"", wie es der HDE ausdrückt. Beliebt war bei den Kunden diesmal alles was wärmt, außerdem Digitalkameras, Handies, Uhren/Schmuck, Parfums, Espressotassen und Geschirr, Plüschtiere und Unterwäsche. Das Angebot, DM-Bargeld anzunehmen, greift um sich: Schon ein Viertel der Händler versucht inzwischen, die Kunden zu locken, offenbar schon ein Überangebot, das laut HDE-Umfrage "nur Einzelne annahmen". …

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Meldungen –  9. Dez. 2002
Allensbach-Umfrage: "Ladenschluss frei geben"

55% der Teilnemer einer repräsentativen Allensbach-Befragung sind dafür, den Ladenschluss frei zu geben, nur 32% meinen, dass die Ladenöffnung einer gesetzlichen Regelung bedarf. In den neuen Bundesländern, wo sonst meist schneller nach dem Staat gerufen wird, sind in dieser Frage sogar 64% für eine weiter gehende Liberalisierung. Diese Mehrheit entsteht natürlich rein aus Kundensicht, 39% der Befragten sehen in der Flexibilisierung aber auch einen Vorteil für die Geschäfte, indem diese ihre Öffnungszeiten ohne Reglementierung besser den Kudenwünschen anpassen können. Dass die Kunden deshalb mehr kaufen glauben allerdings nur 16%. Als Argument gegen die freie Ladenöffnung sehen immerhin 63%, dass viele kleinere Geschäfte mit dem Zeitangebot der Großen nicht mehr mithalten können und deshalb Wettbewerbsnachteile haben, was aber die meisten nicht am Votum für die Freigabe hindert. Dass alle Einzelhändler auch sonntags öffnen sollen, halten 46% für unnötig, immerhin 38% würden auch dies wünschen. Und befragt man nur die Berufstätigen, ergibt sich sogar eine Mehrheit von 46 gegen 39% für die Sonntagsöffnung. …

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