Einen lesenswerten Beitrag über die vorsichtige Annäherung eines traditionellen Buchlesers an das E-Book hat Chef-Autor Thomas Frankenfeld kürzlich im "Hamburger Abendblatt" veröffentlicht. Er gehört zu denen die sich ein Leben ohne Buch nicht vorstellen können. Dann bekommt er von Freunden ein Lesegerät geschenkt. Obwohl "durchaus technik-affin, wenn auch von begrenztem Talent", lehnt er die Maschine erst mal innerlich ab, nimmt sie dann aber doch, gefüllt mit fünf dicken Büchern, in den Urlaub mit. Staunt, dass man die Texte doch gut lesen kann, und hat am Ende des Urlaubs "durchaus das gute Gefühl, ein Buch gelesen zu haben". Nicht mit der Sinnlichkeit und Magie eines gebundenen Buches, aber immerhin. Frankenfelds Prognose: Vielleser wie er greifen irgendwann auch zur elektronischen Variante, meist als praktische Ergänzung, nicht als Alternative. …
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