Im Moment glühen die Online-Shops. Oft zum Teil besser als erwartet. Allerdings lassen sich dabei „nur“ Bestellungen abarbeiten, die die Menschen abgeben, ohne Zusatzverkäufe zu generieren, die im Laden noch dazu kommen. Vielleicht ist das ein Punkt für gemeinsames Nachdenken: Wie kann man trotzdem Zusatzverkäufe machen und Menschen zu Büchern bringen, die sie nicht gesucht haben? Klar, der Katalog muss mit in die Tüte, vielleicht Handzettel mit Empfehlungen, vielleicht lassen sich verschiedene Handzettel mit je fünf Empfehlungen aus jeweils wichtigen Warengruppen erstellen: Belletristik, Kinder- /Jugendbuch, Garten, Reise/Kunst/Bildband, Kochen/Gesundheit, kurz, knapp, persönlich. Am besten mit Foto einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters. Motto: „Hier, und übrigens ganz grandios sind dieser und dieser und dieser Titel…“, sie lassen sich schnell am Computer ausdrucken. Auch wenn das handgemacht aussieht, in diesen Zeiten verzeiht das jeder. Man könnte auch auf zukünftige Neuerscheinungen hinweisen (zum Beispiel Hillary Mantels Spiegel und Licht, Abschluss der Trilogie bei Dumont) und Vormerker einsammeln. Zudem könnte man Mail-Signaturen mit Empfehlungen bestücken, die bei Mailbestellungen unter der Dankantwort zu finden sind. Haben Sie noch mehr Ideen? …
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