8. Okt. 2021
Kommentar: Sprachliche Diversität top, Autorendiversität flop

Die Entscheidung, den Literaturnobelpreis an Abdulrazak Gurnah zu verleihen, war für Alle mal wieder eine Überraschung. Die Buchmacher hatten ihn nicht auf dem Schirm (wir berichteten). Gewettet auf alles und jeden wird vor allem in Großbritannien, und damit zeigt sich auch, wie anglozentristisch hier die Auswahl ist. In Schweden ticken die Herzen eben anders. In diesem Fall führt die Wahl auch vor Augen, dass die deutsche Verlagslandschaft hier einen wichtigen Autor verpasst hat, dessen Bücher zumindest teilweise auch mit Deutschland zu tun haben, meint heute Morgen Richard Kämmerlings in der Tageszeitung Die Welt. …

 

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