20. Jul. 2026
„Literarisches Wort des Jahres“: eine Glosse zu gutsherrschaftlichen Neuerungen

Man könnte es weglächeln, würde es nicht in die Zeit passen: Der Staatsminister für Kultur und Medien verteilt seine Gunstbezeugungen in Form von Aufgaben gern landesfürstlich überraschend. Nach einem Interview mit Jörg Tadeusz hat Wolfram Weimer diesen, der den herstellenden Buchhandel nur als Journalist kennt, unlängst – immerhin nach einer gewissen Schamfrist – zum Juryvorsitzenden des Deutschen Verlagspreises ernannt. Nun hat er bei einem Besuch der Grimmelshausen-Gesellschaft in seiner Heimatstadt Gelnhausen dieselbe zur Jury berufen – ohne deren vorheriges Wissen. …

 

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