10. Nov. 2014
Lesetipp: Ökonomisierung des Internets und Fremdbestimmung

Auf zeit.de schreibt Matthias Nawral sein "Tagebuch des allmählichen Untergangs". Am Ende seines Teil 2 kommt der Autor (Wir zwei allein, Nagel & Kimche; Unternehmener, Rowohlt) auf seine Diskussionen während der Lesereise über die Veränderungen im Literaturbetrieb zu sprechen: "Weil aber alle Möglichkeiten dieser Selbstverwirklichung (im Internet, Anm. d. Red.) in Wahrheit ökonomischen Regeln unterliegen insofern, als die Bewegung der Subjekte im Netz nutzbar gemacht ist im Sinne von Profit von jemand anderem, kippt die totale Selbstbestimmung in totalitäre Selbstbestimmung und wird identisch mit totaler Fremdbestimmung. Der Totalitarismus des Marktes dringt jetzt in die tiefsten Bereiche unserer Persönlichkeiten, gerade weil wir frei und wir selbst sein wollen. Aber man darf auch nicht vergessen: Das Internet ist ja nichts anderes als jeder einzelne von uns. Wie auch der Kapitalismus. Es ist nur die Frage, was wir in Zukunft daraus machen wollen und können." …

 

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