14. Dez. 2005
Sonderleistungen und Preisbindung: Eklatante Lücken

Ich bin erstaunt, dass Buchhandlungen in der Umfrage "Sonderleistungen" bekennen, dass sie bei Verlagsbestellungen Besorgungsgebühren bzw. Portokostenbeteiligungen vom Kunden verlangen. Diese Verfahrensweise liegt nicht nur sehr weitab von meiner eigenen Sichtweise, sondern ist auch ein offensichtlicher Verstoß nicht nur gegen den Wortlaut, sondern auch gegen den Sinn des Buchpreisbindungsgesetzes. Die Buchpreisbindung soll ja dem Kunden ermöglichen, das von ihm gewünschte Buch überall zum selben Preis zu bekommen. Ist den Buchhandlungen diese Problematik gar nicht klar? Damit erweist man der Branche und auch der Preisbindung keinen Dienst. Aber ich vermute, im Gegenzug wird man sich gern auf die Buchpreisbindung berufen, wenn ein Kunde mal einen Rabatt haben möchte... …

 

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