Wirtschaftsumfeld

Auch beim IfH ist der Juni im Minus Rund 2% weniger Umsatz als im Vergleichsmonat meldet der monatliche Betriebsvergleich

8. Aug. 2002
Einzelhandel schraubt Investitionen zurück

Laut ifo-Konjunkturtest spiegelt sich die Konsumflaute ausser in sinkenden Umsätzen (ifo erwartet für 2002 einen Rückgang in der Größenordnung von 2,5%) auch in erhöhtem Lagerdruck, restriktiven Orderplänen, zurückhaltenden Personaldispositionen und einer verminderten Investitionsbereitschaft. Die ifo-Umfrage lässt erwarten, dass die Einzelhandelsinvestitionen 2002 um 10% unter Vorjahr liegen und die Investitionsquote von 2,7% auf 2,5% zurück geht. Damit läge diese Quote aber immer noch über dem Durchschnitt der 80er Jahre mit 2,1%. Wenn die Investitionen nicht noch stärker zusammenbrechen, dann wegen des Zwangs zur Kostenredukltion. Investiert wird deshalb jetzt mehr in I+K-Techniken, weniger in den Bau. Kein Wunder bei dem hiesigen Overstoring: Nirgendwo, so ifo, gibt es inzwischen pro Einwohner so viel Verkaufsfläche wie bei uns. ©LangenbdorfsDienst …

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8. Aug. 2002
Des Rätsels Lösung

(siehe eine Meldung weiter unten) war nun wirklich nicht schwer zu raten: Die Reiseveranstalter setzen, na worauf wohl, auf billig, billig, billig. Eben auch nicht anders als der deutsche Textilhandel im SSV oder die britischen Buchhandelsketten im Sommerloch. ©LangendorfsDienst …

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8. Aug. 2002
Auftragseingänge auch schwächlich

Nur noch schlechte Botschaften von der Konjunkturfront, so scheint es. Das Bundesfinanzministerium meldet, dass die Auftragseingänge der deutschen Industrie gegenüber einem starken Mai im Juni wieder um 3,2% zurück gegangen sind. Diesmal lag der Schwachpunkt bei Aufträgen aus dem Ausland (-7%), was mit der Euro-Aufwertung zu tun haben könnte. Aussagefähiger, weil weniger schwankungsanfällig, ist allerdings der Zweimonatsvergleich, und da sah es etwas besser aus: Im Mai plus Juni langen die Auftragseingänge um 2,3% über denen von März und April.. Ändert aber nichts daran, dass die Aufträge kümmerlicher eingehen als noch vor einem Jahr: Im Mai/Juni lag das Auftragseingangsvolumen um 2,2% niedriger. ©LangendorfsDienst …

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8. Aug. 2002
Andere sind auch nicht besser

Zum Beispiel der Textilhandel in Deutschland, der nach Angaben des Statistischen Bundesamts im ersten Halbjahr 5,4% weniger Umsatz genacht hat als im Vorjahreszeitraum. ©LangendorfsDienst …

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8. Aug. 2002
Deutscher Arbeitsmarkt immer schwächer

als vor einem Jahr, meldet Eurostat. Die saisonbereinigte Industrieproduktion der Eurozone ist im Mai zwar gegenüber April minimal um 0,1% gestiegen, im Jahresvergleich aber ging es um 1,2% zurück, in den 15 EU-Ländern um 1,0%. Ausgerechnet Investitionsgüter brachen am stärksten ein, in der Eurozone um 5,1%, in der EU um 4,7%, Verbrauchsgüter waren dagegen stabil im leichtem Plus europaweit. Deutschland tat sich mit seiner Industrieproduktion im Mai mitnichten hervor, sie lag im Mai sogar um 3,4% unter Vorjahr, und das ist auch in etwa die Rate, um die die deutsche Industrieproduktion in den ersten fünf Monaten dieses Jahres zurück ging. ©LangendorfsDienst …

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7. Aug. 2002
Aus minus elf mach plus sechs

Immer wieder lohnt ein Blick auf die Reisebranche, weil sie so schön konjunkturreagibel ist. Zum Beispiel auf die Reise-Division der Rewe, die mit den Marken ITS, Jahn und Tjaereborg der drittgrößte deutsche Reiseveranstalter ist (nach TUI und Thomas Cook). Die Rewe-Leute müssen für die letzten neun Monate ein Umsatzminus von 11% gestehen. Was die Reiseexperten aber gar nicht entmutigt, denn schon für das nächste Geschäftsjahr ab 1.11. rechnen sie wieder mit einem Umsatzplus von 6%. Technische Reaktion? Nein, die Rewe-Reisespezialisten wollen dafür aktiv etwas tun. Raten Sie mal, was... Auflösung folgt morgen an dieser Stelle. (Kleiner Hinweis: Es ist ganz leicht zu raten. So leicht, dass Langendorfs Dienst keinen Preis für die richtige Lösung ausschreibt. Verlage sind auch schon darauf gekommen). ©LangendorfsDienst …

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7. Aug. 2002
Euro-Arbeistlosigkeit steigt,

besonders bei uns Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im Juni gegenüber Mai leicht von 8,3% auf 8,4% gestiegen, in den 15 EU-Ländern von 7,6 auf 7,7%, in Deutschland ebenso leicht von 8,2 auf 8,3 %. Das meldet das europäische Statistikamt Eurostat. Der Zweijahresvergleich sieht für Deutschland schlechter aus: Hier blieb das Niveau in der Eurozone etwa konstant (Juni 2001: 7,4%, Juni 2000: 7,8%), ebenso in der EU (8,0%, 8,4%), während in Deutschland die Arbeitslosenquote vor ein und auch vor zwei Jahren mit jeweils 7,7% klar niedriger lag als heute. ©LangendorfsDienst …

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6. Aug. 2002
Europas Erzeugerpreise sinken immer noch

Um 1,1% sind die Erzeugerpreise in der Eurozone gegenüber dem Vorjahr gesunken, um 1,0% in allen 15 EU-Ländern. Das meldet Eurostat. Hauptursache sind die im vergangenen Jahr noch nach oben ausgerissenen Energiepreise; ohne diese wären die Erzeugerpreise in beiden Regionen im Jahresvergleich um 0,3% gestiegen. Deutschland liegt genau im Durchschnitt mit ebenfalls um 1,1% gesunkenen Erzeugerpreisen. ©LangendorfsDienst …

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1. Aug. 2002
Euro-Inflation wieder einen Tick höher

Auf 1,9% schätzt Eurostat die Inflationsrate des Monats Juli in der Euro-Zone. Damit läge die Teuerung wieder einen Tick über der vom Juni (1,8%), aber noch unterhalb des EU-Zielwerts 2%. Ohne auf dem Zerhntelpünktschen sehr herum reiten zu wollen scheint sich aber doch hier schon ein erster Hinweis zu zeigen, dass es nach Auslaufen des günstigen Basiseffekts vom letzten Sommer mit der Inflation ab jetzt wieder aufwärts geht. ©LangendorfsDienst …

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1. Aug. 2002
US-Wirtschaftswachstum enttäuscht

Verwundert zeigten sich die Konjunkturexperten von der eigentlich doch erwartbaren Verlangsamung des US-Wirtschaftswachstums: Im 2.Quartal stieg das US-BIP gegen Vorjahr nur noch um 1,1% nach (korrigiert) +5% im 1.Quartal. Nach dem unerwartet tiefen Absturz des Verbrauchervertrauens (siehe Meldung vom 30.7. unter Klima) ist dies der zweite herbe Schlag für die Konjunkturoptimisten. Immerhin hat sich der private Verbrauch in den USA im 2.Quartal mit +1,9% noch überdurchschnittlich entwickelt. Aber der US-Privatkonsum ist eine Säule, deren Statik nach der schwachen Entwicklung des Konsumklimas nicht mehr so ganz sicher ist. Im übrigen wurde die US-Konjunkturstatistik auch noch weiter in Richtung rückwärts korrigiert, und dabei stellte sich heraus, dass die USA letztes Jahr nicht in einem, sondern gleich in drei Quartalen ein Minuswachstum hatten. Räusper: Eine schulmäßige Rezession also. ©LangendorfsDienst …

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