Wirtschaftsumfeld
27. Feb. 2003
Teuerung zieht im Februar etwas an
Der Index der Verbraucherpreise wird sich im Februar gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um 1,3% erhöhen nach +1,1% im Januar. Das hat das Statistische Bundesamt aus den Werten der ersten sechs Bundesländer errechnet. Ausschlag gebend waren die starken Preisanhebungen bei Heizöl und Kraftstoffen. …
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26. Feb. 2003
Gerade mal so an der Rezession vorbei geschrammt
Das Bruttoinlandsprodukt ist vom dritten auf das vierte Quartal 2002 real praktisch gleich geblieben, teilt das Statistische Bundesamtheute mit. Damit ist der Einstieg in die nach 2001 zweite Rezession (zweimal rückläufiges BIP in Folge) rein rechnerisch erst einmal abgewendet, auch wenn die Stagnation niemanden begeistern wird. Auch die Wirtschaftsforschungsinstitute nicht, von denen einige schon Schlimmeres befürchtet hatten. …
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25. Feb. 2003
Importpreise teurer, aber Zellstoff viel billiger
Im Januar haben sich die Preise importierter Waren gegenüber dem Vorjahr um 0,5% erhöht, meldet das Statistische Bundesamt. Maßgeblich beteiligt sind die Energiepreise: Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse hätten sich die Importe um 2,4% verbilligt. Beispielsweise deshalb, weil Holz und Zellstoff gegenüber dem Vormonat um 3,9% und gegenüber dem Vorjahr sogar um 12,9% billiger wurden. Die Eurostärke lässt grüßen und die Papierfabriken haben ein Argument weniger. …
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24. Feb. 2003
Erzeugerpreise: Der Staat als Preistreiber
Binnen nur eines Monats, von Dezember bis Januar, haben die Erzeugerpreise in Deutschland einen Sprung um 1,3% gemacht. Das ist seit 21 Jahren nicht mehr vorgekommen, meldet das Statistische Bundesamt. Hauptverantwortlich sind die Energiepreise, die auf der Erzeugerstufe binnen Monatsfrist um 5,4% stiegen; ohne sie hätten die Erzeugerpreise im Januar um nur 0,2% höher gelegen als im Dezember. …
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20. Feb. 2003
Schon wieder in der Rezession?
Die etwas akademisch wirkende Diskussion, ob wir nach 2001 erneut in einer Rezession stecken, lebt wieder auf. Dies deshalb, weil für die Konjunkturforscher offenbar immer klarer abzeichnet, dass im 4.Quartal 2002 das Bruttoinlandsprodukt leicht zuück gegangen ist (das DIW schätzt -0,2%). Da auch für das 1.Quartal 2003 allenfalls noch Stagnation erwartet wird, ist die technische Definition einer Rezession (zwei Minusquartale nacheinander) zum Greifen nahe. Die schlechten Nachrichten über das Q4 könnten auch die Schätzung des Statistischen Bundesamts für das Gesamtjahr 2002 (BIP +0,2%) noch einmal drücken: Die endgültige Zahl wird am 26.2. mitgeteilt. …
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19. Feb. 2003
Eurozone: Industrieproduktion 2002 klar rückläufig
Um 0,7% ist die Produktion der Industrie in der Eurozone im Jahr 2002 gegenüber 2001 zurück gegangen. Das meldet Eurostat. Im Dezember 2002 ging es gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 0,5% abwärts. Die deutsche Industrieproduktion lag im Dezember gerade mal um 0,2% über Vorjahr und hatte sich in den Vormonaten etwa im Rahmen des Durchschnitts der Eurozone entwickelt. …
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18. Feb. 2003
2002: Weniger Umsatz mit noch weniger Personal
Das vom verarbeitenden Gewerbe aus den letzten Monaten gewohnte Bild vom Dreiklang aus Umsatz, Beschäftigten und Lohnkosten bietet auch die Jahreszusammenfassung 2002 aus dem Statistischen Bundesamt. Danach sind die Umsätze des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Jahr 2002 um 1,5% (auf 1326 Milliarden Euro) zurück gegangen. Stärker noch sank die Zahl der Beschäftigten des Wirtschaftssektors, nämlich um 2,9% auf 6,209 Millionen. …
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18. Feb. 2003
2002: Weniger Umsatz mit noch weniger Personal
Das vom verarbeitenden Gewerbe aus den letzten Monaten gewohnte Bild vom Dreiklang aus Umsatz, Beschäftigten und Lohnkosten bietet auch die Jahreszusammenfassung 2002 aus dem Statistischen Bundesamt. Danach sind die Umsätze des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Jahr 2002 um 1,5% (auf 1326 Milliarden Euro) zurück gegangen. Stärker noch sank die Zahl der Beschäftigten des Wirtschaftssektors, nämlich um 2,9% auf 6,209 Millionen. …
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13. Feb. 2003
Großhandelspreise nicht mehr unten durch
Mit dem Januar scheinen die Großhandelspreise endgültig wieder normale Bahnen einzuschlagen. Jedenfalls meldet das Statistische Bundesamt nach fast einem Jahr mit Stagnation oder Minus jetzt mit dem Januar den vierten Monat, in dem der Großhandel wieder Preissteigerungen in Größenordnung der allgemeinen Teuerung durchsetzen konnte, nämlich diesmal 1,2% über Vorjahr. Dazu hat allerdings die Erhöhung der Ökosteuer beigetragen, ohne Mineralölererzeugnisse hätten sich die Großhandelspreise nur um 0,7% erhöht. Produkte, die mit Herstellung und Vertrieb von Büchern zu tun haben, zeigten auch im Januar keine auffällige Preisbewegung auf der Großhandelsebene. …
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12. Feb. 2003
Deutscher Außenhandel hat 2002 stark nachgelassen
Zwar ist der Handelsbilanzüberschuss Deutschlands von 96 Milliarden Euro im vorletzten auf 126 Miliiarden im letzten Jahr gestiegen, doch eine Belebung des Außenhandels zeigt diese Zahl nicht an. Im Gegenteil, die deutschen Exporte wuchsen 2002 nur noch mühsam um 1,6%, nachdem sie 2001 um stolze 6,8% zugelegt hatten, meldet das Statistische Bundesamt. …
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