Wirtschaftsumfeld
2. Jan. 2003
Deutscher Außenhandel lahmte 2002
Die deutschen Ausfuhren, die in den Vorjahren mit hohen Steigerungsraten geglänzt hatten (2001: Ausfuhr +7%, Einfuhr +3%), sind 2002 nur noch um kümmerliche 1% gestiegen. Das besagen die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nur dem Umstand, dass die Einfuhren gleich um 4% sanken, verdankt Deutschland eine Steigerung des Ausfuhrüberschusses um ein Drittel. Die Unterschiede in der Entwicklung des Handels mit EU- und Drittländern glichen sich im Jahresverlauf weitgehend aus. Eine Tabelle mit den wichtigsten Außenhandelszahlen finden Sie auf der LD-Internetseite Konjunktur - Daten. …
Mehr
30. Dez. 2002
Spielzeughersteller mit Preisspielraum
Die deutschen Erzeugerpreise sind im November gegenüber dem Vorjahr um 0,4% gestiegen, meldet das Statistische Bundesamt, und gleichen sich damit nach fast einem Jahr mit Minusraten allmählich wieder der allgemeinen Preisentwicklung an. Konsumgüter waren auf der Erzeugerstufe um 0,6% teurer als im Vorjahr. Einen richtigen Schluck aus der Pulle nahmen am Beginn der Weihnachtssaison die Hersteller von Spielwaren mit 7,1% Preissteigerung, und zwar ohne dass sie im vorigen Jahr einen auffälligen Preissturz hätten hinnehmen müssen. …
Mehr
23. Dez. 2002
Preistrend 2002: plus 1,3%
Im Dezember werden sich die Lebenshaltungskosten in Deutschland voraussichtlich um 1,1% erhöhen. Das teilt das Statistische Bundesamt nach den Meldeergebnissen aus den ersten sechs Bundesländern mit. Für das Jahr 2002 insgesamt ergibt sich damit eine Teuerungsrate von 1,3% gegenüber 2001. Die endgültigen Zahlen werden Mitte Januar veröffentlicht, dann gibt es auch die Preisentwicklung für Bücher. Vom nächsten Jahr an entfällt übrigens die getrennte Preiserhebung für alte und neue Bundesländer, dann gibt's nur noch den gesamtdeutschen Preistrend. …
Mehr
20. Dez. 2002
Wirtschaft stagniert, doch Arbeitskosten steigen
Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der Gesamtwirtschaft der Eurozone im 3.Quartal 2002 gegenüber Vorjahr um 3,5% gestiegen, meldet Eurostat. Um diesen Prozentsatz herum schwankt die Steigerungsrate schon seit Anfang 2000, ungeachtet aller Veränderungen in den Rahmenbedingungen. In Deutschland sind die Arbeitskosten nur um 2,9% gestiegen, aber typisch: In der Lohntüte hatten die Deutschen nur 2,8% mehr, die "anderen Arbeitskosten", vor allem Steuern und Sozialbeiträge, stiegen um 3,4%. …
Mehr
20. Dez. 2002
Industrieproduktion in Europa stagniert
Eurostat meldet, dass die Industrieproduktion in der Eurozone im Oktober um 0,3% über Vorjahr lag. Die Tendenz geht zwar nach oben, die Steigerung kam aber allein von Energie und Vorleistungsgütern, während die Produktion von Ge- und Verbrauchsgütern um 2,3% bzw. 0,6% zurück ging. In Deutschland lag die Industrieproduktion im Oktober um 0,7% unter Vorjahr. …
Mehr
19. Dez. 2002
Euro-Inflation bei 2,2%
Nach 2,3% im Oktober betrug die Jahresinflationsrate der Eurozone im November noch 2,2%, meldet Eurostat. Deutschland bleibt mit nur 1,0% Teuerung Vorbild, ebenso wie die Kategorie Freizeit / Kultur mit ebenfalls 1,0% Preissteigerung im Euroraum. Spürbar höher war die Teuerung bei Hotels und Restaurants (Teuro), bei Alkohol undTabak (Vater Staat) und eigenartigerweise im Bildungswesen. …
Mehr
19. Dez. 2002
Kfz-Zulassungen: Ganz schwaches Konjunktursignal
7,5% weniger Pkw-Neuzulassungen als im Vorjahr meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (Flensburg) für November und 7,9% weniger Fahrzeuge insgesamt. Über die elf Monate seit Januar sind es jetzt bei Pkw 2,9% und insgesamt 3,8% Zulassungen weniger als 2001. Auch bei Lkw und anderen Fahrzeugarten ging's abwärts, zulegen konnten nur die Ackerschlepper, aber die ziehen es mit ihren 0,7% Anteil allein auch nicht heraus. …
Mehr
18. Dez. 2002
Weniger Beschäftigte im Gewerbe
Der Umsatz stagnierte im Oktober im Verarbeitenden Gewerbe bei +0,2%, meldet das Statistische Bundesamt. Obwohl dieser Umsatz mit 3,3% weniger Beschäftigten erzielt wurde, ging die Lohn- und Gehaltssumme nur um 1,1% zurück. In den ersten zehn Monaten blieb noch nicht mal der Umsatz stabil, sondern ging um 2,2% zurück bei 2,8% weniger Beschäftigten, aber einer nur um 0,9% niedrigeren Lohn- und Gehaltssumme. Fazit: Zuwächse erzielen, rein statistisch gesehen, im Verarbeitenden Gewerbe nur noch die Arbeitsplatzbesitzer, aber von denen gibt es immer weniger. …
Mehr
13. Dez. 2002
Großhandelspreise normalisieren sich
Nach zwölf Monaten mit Rückgang oder minimalem Anstieg hat sich die Preisentwicklung des deutschen Großhandels jetzt normalisiert: Mit 1,1% lag die Steigerung im November in Höhe der allgemeinen Teuerungsrate. Produkte, die mit Herstellung und Vertrieb von Büchern zu tun haben, zeigten auf der Großhandelsstufe keine auffallenden Preisbewegungen. …
Mehr
11. Dez. 2002
Das Weihnachtsgeschäft statistisch gesehen
In den sieben Jahren von 1995 bis 2001 entfielen 19% vom Jahresumsatz des Einzelhandels auf die Monate November und Dezember, die zusammen 16,7% der Verkaufstage beinhalten. Im Buchhandel hat das Weihnachtsgeschäft überdurchschnittliche Bedeutung und der Umsatzanteil der beiden letzten Monate liegt mit 24% deutlich höher. Eine Prognose über den Umsatzverlauf im November / Dezember und damit über das Weihnachtsgeschäft lässt sich nach den Erfahrungen des Statistischen Bundesamts aus dem Verlauf der ersten zehn Monate nicht ableiten. In fünf der betrachteten sieben Jahre lagen die Umsatzveränderungen der beiden letzten Monaten unter, in den beiden anderen Jahren (1998 und 1999) deutlich über dem Schnitt der jeweils voran gegangenen zehn Monate. Diese Beobachtung bestätigt der Blick in die Statistiken auch für den Buchhandel. …
Mehr