Wirtschaftsumfeld
8. Nov. 2002
Großhandelsumsatz noch unter Nachfragedruck
Im September hat der Umsatz des deutschen Großhandels um nominal 0,3% unter Vorjahr gelegen. Das muss mit den Preisveränderungen bei Energie zu tun haben, denn der Großhandelsumsatz mit Rohstoffen etc. sank sogar um 5,1%, während der mit Ge- und Verbrauchsgütern um 4,8% stieg. In den ersten neun Monaten ganz ähnliche Relationen, aber um einige Punkte nach unten versetzt: Großhandelsumsatz insgesamt -4,4%, Rohstoffe etc. -8,1%, Ge- und Verbrauchsgüter -2,1%. Der Grund ist, dass die Großhandelsumsätze im letzten Winter besonders stark, teils zweistellig zurück gegangen waren. Dieser Basiseffekt läuft jetzt allmählich aus. …
Mehr
7. Nov. 2002
Preisentwicklung wieder etwas schneller
Die Teuerungsrate zieht wieder etwas an, meldet das Statistische Bundesamt. Wenig verwunderlich nach dem Auslaufen des Basiseffekts aus der vor einem Jahr noch übermäßig teuren Energie, worauf LD schon seit Monaten hinweist. Die Teuerungsrate im Oktober betrug 1,3%, ohne Mineralölerzeugnisse hätte sie bei 0,9% gelegen. Hätte. Die Preisentwicklung für Bücher kommt in den nächsten Tagen, die dürfte wieder einen Tick höher liegen als die der Lebenshaltungskosten. …
Mehr
7. Nov. 2002
Schlimm: Auftragseingänge brechen weg
Einer der wichtigsten, weil frühzeitig erkennbaren Konjunkturindikatoren, die Auftragseingänge der Industrie, bieten im September ein ganz schwaches Bild. Dass sie gegenüber dem (statistisch überzeichneten) Vormonat um 2,5% zurück gingen, mag ja noch angehen. Äußerst bedenklich ist aber die Entwicklung der ersten neun Monate im Jahresvergleich: Da liegen die Auftragseingänge jetzt um 1,2% unter Vorjahr, und das trotz eines Auftragsplus von 2,9% aus dem Ausland. Grund: Die Inlandsaufträge gingen von Januar bis September gegenüber dem Vorjahr gleich um 4,6% zurück. Ergo: Auch in den nächsten Monaten fundamental keine Belebung in Sicht. …
Mehr
6. Nov. 2002
Erzeugerpreise europaweit niedrig
Die Erzeugerpreise der Industrie sind im September gegen Vorjahr um 0,1% gestiegen, meldet Eurostat. Das geht aber vor allem auf das Konto der im vorigen Jahr überaus hohen Energiepreise: Energie verbilligte sich jetzt um 2,2%, dafür wurden Ge- und Verbrauchsgüter auf der Erzeugerstufe um 1,3% bzw. 1,1% teurer. Insgesamt zeigt der Chart (siehe auf Seite Konjunktur - Daten) seit Jahresbeginn tendenziell wieder eindeutig nach oben. Dabei war Deutschlands Industrie europaweit ein Vorbild an Mäßigung bzw. stand am stärksten unter dem Druck schwacher Nachfrage mit einem Rückgang der Erzeugerpreise um 0,9%. …
Mehr
4. Nov. 2002
Nur der Discounthandel zeigt noch Werbe-Power
Direkt ablesbar ist die gegenwärtige Konsumschwäche am andauernden Durchhänger des deutschen Werbemarkts. Nielsen Media Research hat festgestellt, dass die Werbeinvestitionen in den klassischen Medien im 3.Quartal gegenüber dem Vorjahr böse rückläufig waren, wenn auch mit minus 4,6% nicht mehr ganz so böse wie im ersten Halbjahr. Für die ersten neun Monate ergibt sich ein Werbe-Rückgang von 5,6%. Bezeichnend: Gegen den Trend hat die Werbung von Discount-Einzelhändlern im 3.Quartal um 9% zugelegt. Der Jahresumsatz mit Werbung in den klassischen Medien ist in Deutschland etwa doppelt so hoch wie der mit Büchern. …
Mehr
4. Nov. 2002
Europas Einzelhandel +1,5% im August
Um 1,5% ist der Umsatz des Einzelhandels in den zwölf Ländern der Eurozone gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Deutschland war mit 1,6% Rückgang beim Einzelhandelsumsatz wieder mal das Schlusslicht. In den ersten acht Monaten stieg der Umsatz in der Eurozone um knapp 1%, in Deutschland fiel er um fast 3%. Der Umsatz des Buch-, Zeitschriften- und sonstigen Facheinzelhandels ging in der Eurozone im August um 0,8% zurück, meldet Eurostat, in den ersten acht Monaten blieb er knapp unter Vorjahresstand. …
Mehr
1. Nov. 2002
Euro-Preise legen etwas zu
Die Teuerungsrate in der Eurozone ist nach vorläufiger Schätzung von Eurostat im Oktober auf 2,2% gestiegen nach 2,1% im September. …
Mehr
31. Okt. 2002
Großhandelspreise jetzt leicht aufwärts
Großhandelspreise jetzt leicht aufwärts …
Mehr
30. Okt. 2002
Erzeugerpreise bleiben auf Abwärtskurs
Erzeugerpreise bleiben auf Abwärtskurs …
Mehr
29. Okt. 2002
Importe billiger, aber Zellstoff teurer
Die Importe von Waren nach Deutschland haben sich im September um weitere 1,4% verbilligt. Das meldet das Statistische Bundesamt. Damit setzen die Einfuhrpreise die seit über einem Jahr anhaltende Serie von Rückgängen fort, allerdings gegenüber den Vormonaten etwas abgeschwächt. Gegen den Trend war eingeführter Holz- und Zellstoff im September um 5,0% teurer als ein Jahr zuvor. Der Index der Ausfuhrpreise, seit einem Jahr Monat für Monat leicht im Minus, wies im September mit +0,2% erstmals wieder eine Steigerung aus. …
Mehr