Langendorfs Kommentar

30. Mär. 2004
Mit welchen Zahlen überrascht uns der März?

Heute nachmittag geht die Aussendung für die LD-Trenderhebung raus. Auf die März-Zahlen sind wir besonders gespannt, nachdem Börsenvereins-Vorsteher Dieter Schormann für die ersten zwei Monate ungeachtet aller Kritik an den Überraschungs-Zahlen des Verbands-Branchenmonitors festhält: Januar plus 4,5%, Februar plus 2,6%, beide zusammen plus 3,6%, Prognose fürs Gesamtjahr plus 2 bis 4%. …

Mehr

2. Mär. 2004
Die Februar-Zahlen: Diesmal besonders spannend

Die Erhebungsbögen sind raus und in wenigen Tagen wissen wir, wie sich der Buchhandelsumsatz im Februar entwickelt hat. Das ist diesmal besonders spannend, weil Buchreport und Börsenblatt mit neuen Erhebungsmethoden für den Januar zu erheblich nach oben abweichenden Ergebnissen gekommen waren: Den minus 3,7%, die LD ermittelt hat, und den minus 6% beim IfH stehen plus 4,5% im Börsenblatt und sogar 5,2% bei Buchreport gegenüber. …

Mehr

26. Jan. 2004
Die individuelle Firmenkonjunktur bleibt entscheidend

Die Aufschwungsignale haben sich immer mehr verfestigt. Nicht mehr nur die Stimmungen, auch die harten Daten besagen, dass wir im Begriff sind, das Konjunkturtief hinter uns zu lassen. Das muss an dieser Stelle nicht nochmals mit Daten belegt werden, schlagen Sie im Zweifel die Beiträge der LD-Internetseite in der Rubrik Konjunktur nach: Die meisten Wirtschaftsprognosen weisen nach oben. …

Mehr

2. Jan. 2004
Warum im neuen Jahr 2% Umsatzplus drin sind

Das Jahr 2003 hat maßlos enttäuscht. Die Umsatzentwicklung Dezember liegt noch nicht vor, aber sollten sch die Hinweise aus den Adventswochen bestätigen und der Monat eine Nullrunde gebracht haben, läge der Jahresumsatz 2003 um 1,8% unter dem von 2002. …

Mehr

23. Dez. 2003
WDR-Studie bestätigt: Kein Teuro beim Handel

Durch die Zeitungen geistert derzeit eine Meldung über die Untersuchung eines Instituts für angewandte Verbraucherforschung (Köln), das in NRW stichprobenmäßig die Preisentwicklung nach der Euro-Einführung untersucht hat. Das Institut nennt das Ergebnis „erschreckend“: Über die Hälfte der Artikel im Einzelhandel habe sich seit Februar 2002 verteuert, ein Drittel verbilligt, ein Sechstel blieb unverändert. Zur Illustration gibt es anekdotische Beispiele: So wird ein Eimerchen Wandfarbe vorgeführt, das seit 2002 um 10% und seit DM-Zeiten um 44% teurer wurde. …

Mehr

25. Nov. 2003
Kommentar: Weihnachten wird nicht ausfallen

Der Aufwärtstrend verstärkt sich, zumindest was die Stimmung betrifft. Das signalisiert heute der ifo-Geschäftsklimaindex (siehe nachfolgende Meldung), und es ist nicht die einzige positive Stimme. …

Mehr

28. Okt. 2003
Der Buchhandel verliert, aber weniger als letztes Jahr

Die konjunkturelle Ausgangslage am Beginn des Weihnachtsgeschäfts stimmt verhalten optimistisch. Die Wirtschaftsforscher sehen den bevor stehenden leichten Aufschwung, umrahmt von einem weltwirtschaftlichen Aufwärtstrend. In Deutschland soll das Wirtschaftswachstum nach zwei leichten Minusrunden seit dem dritten Quartal wieder ein Pluszeichen tragen. Das Herbstgutachten, kleinster gemeinsamer Nenner der Wirtschaftsforschungsinstitute, sagt für dieses Jahr null (also ein Aufholen der Rücksetzer vom 1. Halbjahr) und für nächstes 1,8% Wirtschaftswachstum voraus. …

Mehr

22. Sep. 2003
Kommentar: Erste „harte“ Daten bestätigen Klimaerholung

Eine „Botschaft des Optimismus“ nannten die Autobauer den Rekord von fast einer Million Besuchern auf der IAA, die am Sonntag zu Ende ging. Solche Botschaften sind derzeit hoch willkommen, denn viele sind das Lamentieren leid, wie sich an den allseits steigenden Stimmungsindikatoren zeigt. …

Mehr

25. Aug. 2003
Noch immer ist die gute Stimmung nichts als Vorfreude

Der gefühlte Aufschwung ist zweifellos da. Das Konsumklima steigt unentwegt, wie die heutige Meldung vom icon-Institut (siehe unter „Klima“) erneut zeigt. Und auch bei den Buchhändlern, die ja normalerweise nicht zu Übertreibungen neigen, hat im August das Eis schon spürbar zu schmelzen begonnen (siehe Barometer vom 15.August). …

Mehr

31. Jul. 2003
Stimmung o.k., aber zum Aufschwung fehlt noch was

Wie schön wäre es doch, einmal die Zeitung aufzuschlagen und nichts vom Gezerre um Gesundheits- und Steuerreform zu lesen. Auf dieses Vergnügen werden wir aber wohl noch etwas warten müssen. Schlimm, denn dies trübt nicht nur die Freude, sondern enthält auch das Risiko, die Chance für die Konjunktur zu verspielen, die der momentane Stimmungsaufschwung gibt. …

Mehr