Prognosen –  8. Jan. 2003
Frühindikator: Ab Frühjahr doch aufwärts

Weniger pessimistisch als einige Institute (siehe vorige Meldung) ist der Frühindikator, den das Handelsblatt monatlich publiziert. Der ist im Januar seit sechs Monaten erstmals wieder gestiegen, und zwar gleich von 0,6% auf 0,9%. Da der Indikator einen Vorlauf von drei Monaten hat, weist er also für April ein Wirtschaftswachstum von 0,9% in gleitender Jahresrate aus. Dieser Indikator hatte sich in früheren Jahren als recht treffsicher erwiesen, in 2002 hatte er aber übertriebene Wachstumserwartungen geweckt. Außer dem generellen Irak-Vorbehalt trübt die Wachstumshoffnungen, dass der nächste Index-Rückschlag schon aus statistischen Gründen bevor stehen dürfte: Die miserablen Einzelhandelsumsätze vom November fließen erst in die Rechnung des nächsten Monats ein. …

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Meldungen –  8. Jan. 2003
"Gute VIK-Statistik kommt wohl nicht von ungefähr"

Den schon im November gesehenen und für Dezember bestätigten positiven Trend in den Statistiken der Verleger-Inkasso-Stelle (siehe LD-Meldung von gestern) findet der Lebacher Buchhändler Manfred Queißernicht unerklärlich: "Das schon länger andauernde Konjunkturtal hat - so paradox es klingt - auch sein Gutes. Fast jede Buchhandlung wird in den letzten drei Jahren alle Kostenquellen auf den Prüfstand gestellt und entsprechend minimiert haben. Es waren Reserven da und die wurden mobilisiert. Vielleicht ist das auch ein Grund für die besser werdenden VIK-Zahlen." …

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Meldungen –  8. Jan. 2003
Tipp des Tages: Kapital für Arbeit

Stellt ein Unternehmen einen Arbeitslosen dauerhaft ein, erhält es die Option auf ein Finanzierungspaket der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Pro Arbeitslosen bekommt das Unternehmen Mittel bis zu 100.000 EUR. Die Laufzeit beträgt bis zu zehn Jahre. Dies ist Bestandteil des neuen Programms “Kapital für Arbeit“ der KfW. Es baut auf dem von der Hartz-Kommission vorgeschlagenen “Job-floater“ auf, soll zur Verringerung der Arbeitslosigkeit beitragen, Finanzierungshemmnisse von Unternehmen beseitigen und ihre Finanzierungsstrukturen stärken. Es steht kleinen und mittelständischen Betrieben offen, die Arbeitslose dauerhaft einstellen, Finanzierungsbedarf haben und eine ausreichende Bonität aufweisen. Einzelheiten unter http://www.kfw.de/DE/Die Bank/AktuellesausderKfW/KapitalfrA53/Inhalt.jsp

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Konsumklima –  8. Jan. 2003
Euro-Geschäftsklima krebst aus dem Tief

Komisch: Seit Herbst schon gibt es einen Aufwärtstrend beim Geschäftsklima-Index der Eurozone. Allerdings steht der Index auch im Dezember mit -0,24 Punkten noch immer im negativen Bereich. Positiv entwickelten sich im Euroraum (wie zuletzt auch in Deutschland) die Produktionserwartungen und (anders als in Deutschland) die Produktionstrends, meldet Eurostat; auch der Außenhandel der Industrie sei gestiegen. Derweil ist Deutschland in Erwartung blauer Briefe. Irgendwas müssen wir hier falsch machen. …

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Meldungen –  7. Jan. 2003
Inkasso-Zahlen: Aufwärtstrend, aber keine Entwarnung

"Der Silberstreif am Horizont, der im November zu erkennen war, wird deutlicher", kommentiert Kirsten Schröder, Geschäftsführerin der Verleger-Inkasso-Stelle(IKW-VIK, Hamburg), die Dezember-Statistik ihres Hauses. …

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Meldungen –  7. Jan. 2003
Einzelhandelsumsatz im November minus 6,3%

Einen nachträglichen Schrecken vesetzt uns das Statistische Bundesamt, indem es den Tiefpunkt des Einzelhandelsjahrs 2002 jetzt auch mit Zahlen markiert: Um gleich 6,3% (real 6,0%) lagen die Umsätze des Handels im November unter denen des Vergleischsmonats 2001. Über die ersten elf Monate hinweg ergibt sich ein Umsatzminus von 2,2% (real -2,5%). …

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Meldungen –  7. Jan. 2003
Immer noch mehr Shopping Center

Vor zehn Jahren gab es rund 90 Shopping Center in Deutschland, heute, am Beginn des Jahres 2003, sind es 340. Dies ist aus dem Shopping Center Report des Europäischen Handelsinstituts (EHI) ersichtlich, der regelmäßig Angaben zu allen Centern mit einer Mietfläche von mindestens 10.000 qm sammelt. …

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Meldungen –  7. Jan. 2003
Tipp des Tages: Umtauschkarte

Gesehen im Spielwarenhandel: Eine freundlich gestaltete Umtauschkarte im kleinen Format 7,5 x 10,5 cm mit Firmeneindruck. Das Kärtchen bekommen Geschenke-Käufer mit auf den Weg, wenn sie nicht sicher sind, ob ihr Geschenk gefällt oder schon vorhanden ist. Vorteile für alle: …

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Konsumklima –  7. Jan. 2003
Wenig Vertrauen herrscht in den USA

Die jüngsten Stimmungsindikatoren von Konsumenten wie Wirtschaftsprofis aus den USA lassen wenig Hilfe von dort für ein Anspringen der weltweiten Konjunktur erwarten. Das vom Institut Conference Board gemessene Verbrauchervertrauen ist im Dezember von 84,9 auf 80,3 Punkte gesunken. Der vielbeachtete Stimmungsindex der Einkaufsmanager Chicago fiel von 54,3 auf 51,3 Punkte. Die Unwägbarkeiten des Irak-Konflikts, ein schwacher Arbeitsmarkt, die Überschuldung von Unternehmen und Verbrauchern und die schwache Kapazitätsauslastung tun das ihre. Nicht mal auf ein Ende der Börsenverluste ist Verlass, nachdem immer mehr Großunternehmen Nachschussbedarf für ihre Pensionskassen entdecken, mit noch nicht ganz absehbaren Folgen für die Gewinnentwicklung. …

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Meldungen –  6. Jan. 2003
Tipp des Tages: Wurm Yaha lebt

Der schon besiegt geglaubte Wurm Yaha verbreitet sich in einer neuen Variante. Fies: Ein eindeutiges Erkennungsmerkmal gibt es nicht, weil Betreff, Inhalt und Name des Anhangs zufällig generiert werden. Insofern sind verseuchte Mails immerhin daran erkennbar, dass das Zusammenspiel dieser drei Komponenten keinen Sinn ergibt. "Unbekannte Mails mit oder ohne erkennbaren Anhang mit mehr als 25 kByte Grösse (Yaha soll ungefähr 27 kB gross sein) sollte man einfach löschen", empfiehlt Virenexperte Lorenz Borsche. …

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