Leseförderung – 30. Sep. 2002
LiteraTusch: Leseförderung mit Museum

Zu einer engagierten Leseförderungsaktion haben sich Libri und das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) zusamm …

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Meldungen – 30. Sep. 2002
Tipp des Tages: Kinder

Kinder im Geschäft zu übersehen oder nachrangig zu bedienen war früher gang und gäbe, gehört aber heute nicht mehr zum korrekten Verhalten. Das ist richtig so, nicht wegen beflissener Befolgung modischer Correctness-Normen, sondern aus handfesten professionellen Gründen. Der wichtigste: Kinder sind diejenigen Kunden, deren Einstellung zu Büchern und zum Buchhandel noch am besten formbar ist. Auch ein Grund: Die lieben Kleinen "verfügen über ein Taschengeld, das sich oft jenseits von pädagogisch als sinnvoll angesehenen Grenzen bewegt" (Jörg Winter). Dies rechtzeitig vor Weihnachten für die nächste Dienstbesprechung. …

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Wirtschaftsumfeld – 30. Sep. 2002
Drang zur Selbstständigkeit war auch schon stärker

Einen noch immer vorhandenen, aber tendenziell schwächer werdenden Drang zur gewerblichen Aktivität spiegeln die Zahlen zur Gewerbeanmeldung, die das Statistische Bundesamt jetzt für das erste Halbjahr 2002 herausgegeben hat. Danach ist die Zahl der Gewerbeanmeldungen mit -2,2% doppelt so stark zurück gegangen wie die der Abmeldungen (-1,1%). In absoluten Zahlen gibt es aber mit 374.000 immer noch mehr Anmeldungen Abmeldungen (329.000). Noch krasser ist der Unterschied in der Entwicklung der "Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Substanz" (darunter versteht das Amt alles, was mehr als Kleinunternehmer ist). Deren Anmeldungen gingen um 5,0% zurück, die Zahl der Abmeldungen stieg dagegen um 1,2%. Aber auch bei diesen "richtigen" Unternehmen übersteigt die Zahl der Anmeldungen mit 93.000 immer noch die der 75.000 Abmeldungen im ersten Halbjahr. …

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Konsumklima – 30. Sep. 2002
Einzelhandelsklima: Freizeit / Bildung ist Schlusslicht

Eine leicht verbesserte, aber insgesamt immer noch ziemlich grottige Stimmung im deutschen Einzelhandel weist der BBE-Index Einzelhandelsklima für August aus. Danach stieg der Stimmungspegel auf 72,3 Punkte und bleibt damit immer noch weit unter der 100, dem Gleichgewichtswert zwischen positiv und negativ gestimmten Befragten. Im Westen liegt der Stimmungsindex des Handels mit 77,0 Punkten etwas besser, im Osten mit 55,9 dafür umso tiefer. Unter den Einzelhandelsbranchen bildet ausgerechnet das Segment Freizeit - Bildung - Unterhaltung mit einem Index von 53,7 Punkten das Schlußlicht. Die wichtigsten Bewertungen der Händler zu Einzelfragen: …

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Meldungen – 27. Sep. 2002
Nach der Wahl ist wie vor der Wahl

Die Hoffnung, mit dem Ende des Bundestagswahlkampfes werde ein Klima der Entscheidungsfreude einkehren, hat sich nach dem knappen Wahlausgang verflüchtigt. Fundamentals und Indikatoren sind zunehmend schlechter geworden, und dem werden in der nächsten Zeit keine befreienden Reformen entgegenwirken. Die Gedankenspiele um Steuererhöhungen lassen Böses ahnen. Eine Rezession ist zwar noch nicht zu erwarten, aber ein Aufschwung auch nicht, es sei denn dass endogene Kräfte in den Akteuren erwachen, zum Beispiel in den Konsumenten. Lesen Sie die Statusanalyse auf der Seite Meinung - Kommentar. …

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Meldungen – 27. Sep. 2002
Tipp des Tages: Handy

Welches ist für Sie das beste Handy-Netz? Diese Grundsatzfrage können Sie schon vorab entscheiden, bevor Sie sich im einzelnen in die Unzahl von Tarifen hineinknien: Das beste Netz ist das, in dem die meisten Ihrer Gesprächspartner telefonieren. Denn Gespräche innerhalb eines Netzes sind billiger. …

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Wirtschaftsumfeld – 27. Sep. 2002
Erzeugerpreise sinken immer noch

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland lagen im August um 1% unter Vorjahr, meldet das Statistische Bundesamt. Damit hält der Abwärtstrend weiter an. Das liegt immer noch an den Energiepreisen: Die waren um 5,6% niedriger, ohne Energie wären die Erzeugerpreise im August um 0,5% gestiegen. Zu den Produkten, die sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich verbilligt haben, gehört Zeitungsdruckpapier (-4,3%). …

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Wirtschaftsumfeld – 27. Sep. 2002
Arbeitskosten stiegen schneller als Preise

Arbeit hat sich in Europa stärker verteuert als die Lebenshaltung. Nach Angaben von Eurostat haben im 2.Quartal 2002 die Bruttoarbeitskosten pro Stunde in der Gesamtwirtschaft der Eurozone wie auch in den 15 EU-Ländern um 3,7% über denen vom gleichen Quartal des Vorjahres gelegen. Relativ niedrig dagegen die Steigerung der Arbeitskosten in Deutschland mit 2,4% gegenüber dem 2.Quartal 2001. Das war aber auch schon mal anders: Vor zwei Jahren lag die Steigerung der Arbeitskosten in Deutschland über dem EU-Durchschnitt. Die Lebenshaltungskosten hatten sich im 2.Quartal auf EU-Ebene nur um etwa 2%, in Deutschland um etwa 1% verteuert. …

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Prognosen – 26. Sep. 2002
Gute BBE-Prognose für Bücher

Die Herbstprognose aus der HDE-nahen Einzelhandelsberatung BBE drückt generell Skepsis aus, was die weitere Entwicklung der Einzelhandelsmärkte angeht: Bis zum Jahr 2006 werden demnach von 40 Einzelhandelsbranchen nur 17 ihr derzeitiges Marktvolumen übertreffen. Im Schnitt aller Märkte wird bis 2006 eine reale Marktausweitung um kümmerliche 0,7% erwartet, weit weniger als in früheren derartigen Prognosen. Bücher zählen die BBE-Berater zu den Waren mit überdurchschnittlichem Marktpotenzial: Mit 4,1% plus belegen sie den sechsten Platz unter den 40 Branchen. Weit vorn an erster Stelle liegt die Foto-Sparte (+31%) wegen des Innovationssprungs bei der Digitalfotografie: Hier wird der Fachhandel trotzdem schwer kämpfen müssen, weil die Innovation viele neue Anbieter angezogen hat. …

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Prognosen – 26. Sep. 2002
Prognosen runter: Diesmal der IWF

Der weltwrtschaftliche Aufschwung verläuft schleppend und wird auch im nächsten Jahr kaum Fahrt aufnehmen. Mit diesem Kommentar begleitet der Internationale Währungsfonds in seinem halbjährlichen Weltwirtschaftsausblick die zurück genommennen Prognosen für 2002 und 2003. Die Weltwirtschaft soll demnach in diesem Jahr um 2,8% und nächstes Jahr (immerhin noch) um 3,7% (Frühjahrsprognose: 4,0%) wachsen. Deutschland hat daran aber nur geringen Anteil mit 0,5% in diesem und 2,0% im nächsten Jahr. Besser die Prognose für die USA mit 2,2% Wirtschaftswachstum 2002 und 2,6% im Jahr 2003, aber auch hier hatte im Frühjahr die Prognose höher gelegen. …

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