Wirtschaftsumfeld –  6. Aug. 2002
Europas Erzeugerpreise sinken immer noch

Um 1,1% sind die Erzeugerpreise in der Eurozone gegenüber dem Vorjahr gesunken, um 1,0% in allen 15 EU-Ländern. Das meldet Eurostat. Hauptursache sind die im vergangenen Jahr noch nach oben ausgerissenen Energiepreise; ohne diese wären die Erzeugerpreise in beiden Regionen im Jahresvergleich um 0,3% gestiegen. Deutschland liegt genau im Durchschnitt mit ebenfalls um 1,1% gesunkenen Erzeugerpreisen. ©LangendorfsDienst …

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Prognosen –  5. Aug. 2002
Bis zur Wahl bleiben die Verbraucher in Deckung

Ungeachtet ihrer jüngst gemessenen leichten Verbesserung des Konsumklimas (siehe Meldung vom 1.8. unter Klima) und der Anschaffungsbereitschaft ist die GfK der Ansicht, dass der Einzelhandel frühestens zum Jahresende mit einer Konsumbelebung rechnen kann. Es fehle nicht das Geld, sondern der Optimismus. Eine Änderung dürfte erst nach der Bundestagswahl eintreten, aber auch nur dann, wenn sich den Kunden das Gefühl vermittle, dass die Regierung, welche auch immer, dann die Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft entschlossen anfasst. ©LangendorfsDienst …

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Meldungen –  5. Aug. 2002
HDE: Juli ist ein erster Lichtblick

Nach der aktuellen Trendumfrage des HDE hat der deutsche Einzelhandel einen guten Juli gehabt. Zwei Drittel der befragten Händler sprechen von einem gestiegenen Umsatz. Nach dem Minus von 4,7% im ersten Halbjahr könnte dies ein Anzeichen für eine Stabilisierung der Einzelhandelsumsätze sein, eine klare Trendwende sei jedoch noch nicht zu erkennen. Auch die Halbzeitbilanz des Sommerschlussverkaufs klingt ganz gut: 50% der beteiligten Händler haben ein Umsatzplus gesehen, obwohl sie angeblich die Ware so stark herabgezeichnet hatten wie noch nie. Räusper: Auch die ersten Eindrücke aus dem Buchhandel lassen auf einen ganz guten Juli schließen. Näheres in der kommenden Woche unter Umsatztest. ©LangendorfsDienst …

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Meldungen –  5. Aug. 2002
Mageres Frühjahr für Europas Einzelhandel

Immer kleiner werden die Wachstumsraten des Einzelhandelsumsatzes in den Staaten Europas, für die Eurostat jetzt die Mai-Daten zusammen bekommen hat. So sind im Mai die Umsätze der Eurozone nur noch um 0,7% gestiegen nach 0,8%, 1,5% und 1,6% in den drei Vormonaten. Auch in den 15 EU-Ländern sah es wenig besser aus mit 1,6% plus im Mai und 2,1%, 2,1% und 2,4% in den drei Monaten vorher. Die deutschen Einzelhandelskunden standen natürlich auf der Bremserseite, sie verhalfen dem Handel im Mai nur zu einem Umsatz um 2,7% unter Vorjahr. Besser drauf waren die Spanier (+7,4%) und die Verbraucher in den Nicht-Euro-Ländern Schweden (+5,1%) und Großbritannien (+4,9%). ©LangendorfsDienst …

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Meldungen –  5. Aug. 2002
Ludwig Beck schließt die Online-Tochterfirma

Enttäuscht von der Entwicklung des Onlinegeschäfts wird die Warenhausgesellschaft Ludwig Beck AG (München) ihre Tochtergeselslchaft ludwigbeck-online GmbH per Ende September schließen und ihre Kräfte wieder dem stationären Kerngeschäft widmen. Beck hatte die Online-Gesellschaft im Juli 2000 gegründet und betreibt mit ihr einen Internetshop sowie ein Versandgeschäft mit klassischer Musik und Jazz. Das zunächst erfreuliche Wachstum der Online-Tochter dümpelte zuletzt nur noch so dahin. Im ersten Halbjahr 2002 kamen noch 186.000 Euro Umsatz zusammen bei 100.000 Euro Verlust, keine echte Perspektive war zu sehen, denn der Online-Shop würde deutlich länger als erwartet brauchen, bis dauerhaft positive Erträge erwirtschafteet werden können. Insgesamt hat Ludwig Beck im 1.Halbjahr 41,1 Mio ¬ Umsatz erzielt. Räusper: Der bei gewissen Versandunternehmen so passend sitzende Online-Maßanzug steht eben nicht jedem. Die Ludwig-Beck-Klientel identifiziert und akzeptiert das Unternehmen eben doch eher mit dem Traditionskaufhaus am Rathauseck. Ebenso war der stationäre Sortimentsbuchhandel wohl gut beraten, sich nicht mit Hurra dem Internethandel zu verschreiben, sondern mit überschaubarem Aufwand (dank Barsortiment und Verband) diese Bestellmöglichkeit anzubieten, ohne seinen Charakter als stationäres Handelsgeschäft aufzugeben. ©LangendorfsDienst …

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Prognosen –  2. Aug. 2002
Ifo für Deutschland verhaltener

Noch hält das ifo-Institut an der zahlenmäßigen Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum fest: Real 0,7% in diesem und 2,3% im nächsten Jahr, und damit liegen die Münchener im Mittelfeld der offiziellen Instituts-Erwartungen. Dennoch ist der Ton verhaltener geworden, sogar von 'Labilität' ist die Rede. Vor allem, weil dem Export, der nach wie vor den Auftrieb anführen müsste, inzwischen doch weniger zugetraut wird. Dafür ist jetzt aber die Erwartung an die Inflation ein wenig freundlicher geworden: ifo rechnet jetzt nur noch mit 2,0% in diesem und 1,8% in 2003. Räusper: Wir lesen richtig - nächstes Jahr 2,3% Wachstum bei 1,8% Inflation. Ein Traum wird Wirklichkein. Wenn es denn so kommt. …

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Meldungen –  2. Aug. 2002
Einzelhandel im 1.Halbjahr fast 5% im Minus

Wenn der Buchhandel glaubt, er sei mit seinen Umsatzrückgängen etwas Besonderes, dann darf er sich vom HDE eines besseren belehren lassen: Der Umsatz des deutschen Einzelhandels ist nach dem HDE-Einzelhandelspanel im Juni um 4,8% und im ersten Halbjahr um 4,7% zurück gegangen. Nach Regionen haben Nord und Süd im ersten Halbjahr etwas besser, West und Ost etwas schlechter abgeschnitten als der Durchschnitt. Die Branchen lagen im ersten Halbjahr sämtlich im Minus, besonders Bürowirtschaft (-9,4%) sowie Haus- und Heimausstattung (-7,2%), während sich die Kategorie Freizeit (zu der der HDE neben dem Buchhandel auch Bild- und Tonträger, Foto, Sportartikel, Spielwaren, Fahrräder und Musikalien zählt) mit -2,7% noch ganz wacker hielt. Von den Vertriebstypen haben die Fachversender (Online-Hande …

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Meldungen –  2. Aug. 2002
Antizyklisches Messeverhalten

Es gibt sie also doch, die Verlage, die es etwas anders machen. Genau in dem Jahr, in dem andere ihre Stände verkleinern oder ganz wegbleiben, geht der Bankakademie Verlag (Frankfurt) erstmals überhaupt mit eigenem Stand auf die Frankfurter Buchmesse. Die Situation sei günstig, vor dem Hintergrund der reduzierten Etats anderer Verlage verstärkt auf sich aufmerksam zu machen, meint Ulrich Martin, Marketingleiter des im Sortimentsbuchhandel bisher eher unterbelichteten Verlags für Bank-Spezialthemen. Ausserdem wolle man ein Zeichen für die Frankfurter Buchmesse setzen. Und gleich noch einer: Der Rößler Verlag aus Bremen startet nach mehrjähriger Pause jetzt auf der Frankfurter Buchmesse durch. Die machen Kinder- und Vorlesebücher. ©LangendorfsDienst …

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Meldungen –  2. Aug. 2002
Einzelhandel im 1.Halbjahr fast 5% im Minus

ein dickes Plus von 16,6%, die SB-Warenhäuser ein kleines von 0,2%, die Kauf- und Warenhäuser erschlägt es dafür mit -14%. Filialisten mit -5,2% und Einzelgeschäfte mit -4,7% konnten sich im ersten Halbjahr im Mittelfeld halten. ©LangendorfsDienst …

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Meldungen –  2. Aug. 2002
Sie müssen sich nicht jede Münze aufdrücken lassen

Euro-Münzen sind zwar offizielles Zahlungsmittel, haben aber keine unbegrenzte Zahlkraft. Denn niemand ist verpflichtet, als Zahlungsempfänger mehr als 50 Münzen anzunehmen. Auch der Einzelhandel nicht, obwohl der ja sonst gern als Staubsauger herhalten darf. Auf diese wenig bekannte Bestimmung macht die Deutsche Bundesbank aufmerksam. Sollte also eine versetzte Braut bei Ihnen auftauchen und ihre Kleingeldbüchse ausschütten, um statt der Brautschuhe ein tröstendes Taschenbuch mit Cents zu bezahlen, dann können Sie das wohl akzeptieren, Sie müssen es aber nicht. Statt dessen können Sie folgenden Tipp geben: Münzen in unbegrenzter Zahl nehmen Bundesbank und Landeszentralbanken an. ©LangendorfsDienst …

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