Wirtschaftsumfeld – 3. Jan. 2003
Großhandel musste 4% minus wegstecken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtshat der deutsche Großhandel im Jahr 2002 sowohl nominal als auch real um 4% an Umsatz verloren. Die Schätzung beruht auf den Zahlen bis November. Im November selbst hat der Großhandel nominal 6,3% und real 6,8% weniger umgesetzt als im November 2001, wobei alle Großhandelsbereiche betroffen waren. Der hohe Stand der Energiepreise in 2001 und deren zwischenzeitlicher Rückgang in 2002 spiegelt sich in einem Umsatzrückgang des Großhandels mit Rohstoffen etc. um 7,4% in den ersten elf Monaten 2002. …
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Konsumklima – 3. Jan. 2003
Konsumklima sackt im Januar weiter
Nach Angaben der GfK ist das deutsche Konsumklima von 5,1 Punkten im Dezember auf 4,5 Punkte im Januar weiter gefallen. Im Dezember hatte sich der Index noch halbwegs stabil gehalten. Höhere Steuern und Abgaben und die Sorge um den Arbeitsplatz seien die Hauptgründe für den neuerlichen Abstieg. Frühestens in der zweiten Jahreshälte 2003 rechnet das Nürnberger Institut mit einer nachhaltigen Besserung des Konsumklimas. …
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Meldungen – 2. Jan. 2003
Alles halb so wild...
Zur Einstimmung ins neue Jahr drei Einzelstimmen aus dem Buchhandel, als Gegengewicht zu den entmutigenden Verbands-Prognosen, mit denen Langendorfs Dienst das Jahr 2002 abschließen musste: …
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Meldungen – 2. Jan. 2003
Der Einzelhändler als Biedermann
Die Zeitschrift handelsjournal bringt am 15.Januar das Ergebnis einer Umfrage, in der es darum geht, wie Einzelhändler sich selbst sehen. Erste Ergebnisse hier: 90% von ihnen sind praktisch jeden Werktag im Geschäft, 7% nur drei bis viermal die Woche. Ihre beliebtesten Freizeitvergnügungen: …
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Meldungen – 2. Jan. 2003
Tipp des Tages: 0900-Nummern
Wieder neue Telefonnummern für spitze Finger: Seit gestern sind die 0900-Nummern freigeschaltet, die bis Ende 2005 die berüchtigten 0190-Nummern ablösen sollen. Der Vorteil: Die Nummern werden jetzt einzeln vergeben und nicht mehr in 1000er Paketen an Wiederverkäufer. Unlautere Absender kann die Regulierungsbehörde also jetzt direkt aufspüren. Allerdings kann der Anbieter das Entgelt für seine Anrufe unter 0900 frei festlegen, die Kosten sind auch nicht mehr an der Nummer erkennbar. Statt dessen gibt die Nummer Auskunft über die Inhalte: …
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Wirtschaftsumfeld – 2. Jan. 2003
Deutscher Außenhandel lahmte 2002
Die deutschen Ausfuhren, die in den Vorjahren mit hohen Steigerungsraten geglänzt hatten (2001: Ausfuhr +7%, Einfuhr +3%), sind 2002 nur noch um kümmerliche 1% gestiegen. Das besagen die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nur dem Umstand, dass die Einfuhren gleich um 4% sanken, verdankt Deutschland eine Steigerung des Ausfuhrüberschusses um ein Drittel. Die Unterschiede in der Entwicklung des Handels mit EU- und Drittländern glichen sich im Jahresverlauf weitgehend aus. Eine Tabelle mit den wichtigsten Außenhandelszahlen finden Sie auf der LD-Internetseite Konjunktur - Daten. …
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Börse – 2. Jan. 2003
Ludwig Beck in der Premiumklasse
Der Münchener Traditionshändler Ludwig Beck AG hat in der neuen Börsenordnung seit 1.1. den Sprung vom SMAX in das Prime-Standard-Segment der Deutschen Börse geschafft. Die Gesellschaft entspricht "fast vollständig" den Empfehlungen des Corporate Governance Kodex. Die Kursverluste der letzten Monate hat das nicht ausgeglichen, das Beck-Papier stand zum Jahresende bei 7,20 Euro nach über 13 Euro noch im Mai. Das Traditionskaufhaus am Rathauseck hat keine Buchabteilung, um die Ecke gehört ihm aber der Nischenanbieter Dichtung&Wahrheit mit erlesenen Büchern und Wein. …
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Profi-Hilfe – 1. Jan. 2003
Leitfaden und FAQs zur LD-Trenderhebung
Die LD-Trenderhebung …
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Prognosen – 31. Dez. 2002
Wirtschaftsverbände: Kaum Optimismus
In seiner alljährlichen Umfrage unter 44 Wirtschaftsverbänden förderte das Institut der deutschen Wirtschaft diesmal besonders wenig Erbauliches zutage: …
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Prognosen – 31. Dez. 2002
Mittelstand: Fast jeder zehnte will weg
Ein auf den ersten Blick freundlicheres Bild als die Verbändeumfrage des IW (siehe vorstehende Meldung) liefert eine Umfrage im Mittelstand: Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat 632 Unternehmen befragt und heraus gefunden, dass immerhin 38% von ihnen in 2003 mit besseren Geschäften rechnen als dieses Jahr. Weitere 35% schlossen zumindest weitere Verschlechterungen aus, ergo: Zwei von drei Mittelständlern erwarten keinen weiteren wirtschaftlichen Niedergang. Ein etwas wärmeres Licht als in der Verbändeumfrage fällt auch auf die Beschäftigung, wonach 52% der mittelständischen Unternehmen ihren Personalstand halten und jeweils 24% ihn aus- bzw. abbauen wollen. So weit der positive Teil der Umfrageergebnisse, "von Larmoyanz oder trotziger Verweigerung ist nichts zu spüren", kommentiert Verbandspräsident Mario Ohoven. Die Kehrseite der Umfrage: 4% der Mittelständler sind entschlossen, ihren Betrieb aufzugeben, weitere 18% spielen zumindest mit dem Gedanken, und bemerkenswerte 9% beabsichtigen eine Verlagerung ihres Unternehmens ins Ausland. …
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