Meldungen

7. Feb. 2003
Verbrauchermärkte-Erfahrung: Handzettel sind Spitze

Der gute alte Handzettel schneidet am besten ab bei einer Untersuchung der GfK über Werbemittel am Point of Sale. Bei dieser Umfrage fanden die Marktforscher heraus, dass der Bekanntheitsgrad eines Werbemittels und auch dessen Beliebtheit beim Publikum etwas ganz anderes ist als der effektive Kaufanreiz. So kennen zwar 74% der befragten Kunden Ladendurchsagen (die Erhebung wurde in Verbrauchermärkten ab 2500 qm durchgeführt), doch zum Kauf fühlen sich dadurch nur 17% animiert. 58% der Kunden kennen Gewinnspiele, nur 10% kaufen dann auch das so beworbene Produkt. Anders die Verteilung von Hand- und Werbezetteln: Diese Werbung kommt bei den Kunden durchweg gut an und drei Viertel der Kunden kaufen daraufhin angeblich auch das beworbene Produkt. …

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7. Feb. 2003
Buchhandelsfreundliche Mass-Market-Paperbacks

Wie schon der Name sagt ergießen sich die Mass Market Paperbacks über alle Vertriebsformen (vielleicht außer dem Buchhandel) massenhaft übers Publikum. Roger Williams, Verkaufsleiter von Simon & Schuster und selbst früher Buchhändler, hat für den Massmarket-Zweig von S&S, Pocket Books, eine Aktion erdacht, die die Leser dieser Bücher in Massen in den Buchhandel treiben soll. Am Ende der Massmarket-Ausgabe eines Romans von Jeffrey Deaver kommt ein Bestellzettel, mit dem der Kunde das neue Hardcover desselben Autors nur beim Buchhandel vorbestellen kann. Einsenden an den Verlag ist nicht vorgesehen. …

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7. Feb. 2003
England: Ordern beim Supermarkt statt beim Verlag

"Where is the best place for small booksellers to buy books?" fragte die Online-Seite des Fachblatts Bookseller im preisbindungsfreien England. Abstimmungsergebnis bis gestern 15.30 Uhr: …

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7. Feb. 2003
Tipp des Tages: Das /in vergessen?

Haben Sie übersehen, ein Stellenaangebot geschlechtsneutral ("Bewerber/in") auszuschreiben, ist dies noch kein Grund für eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung. Darauf weisen die Landesverbände (hier: LV Nord) hin, insbesondere auf einen "Gemeinnützigen Frauenverein" aus Sachsen, der sich hier besonders hervor tut. Es handelt sich um schlichte Gebührenschneiderei; sprechen Sie ggfs Ihren Landesverband an. …

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6. Feb. 2003
Reise-Trend 2003: Türkei, Koatien, Slowenien gewinnen

Konjunkturkrise und Irak-Krieg werden eins nicht erreichen: Dass die Deutschen den Urlaub streichen. Das ist die Überzeugung von Professor Horst W. Opaschowski, der gestern die neue Tourismus-Analyse des B.A.T Freizeit-Forschungsinstituts vorstellte. Die Konsumenten sparen zwar im Urlaub, aber nicht am Urlaub. Die für die Planung der Reisebuchabteilung wichtigsten Trends: …

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6. Feb. 2003
US-Verlage: Mass Market top, Kinderbuch flop

Etwas unglücklich zeigt sich der US-Verlegerverband AAP über die Dezember-Umsatzzahlen - trotz eines Zuwachses von 8,5%. Der kommt allerdings hauptsächlich aus dem umsatzstarken Schul- und Hochschulbereich sowie von den Mass Market Paperbacks, die im Dezember gleich um 21,5% zulegten. …

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6. Feb. 2003
England: Einkauf im Supermarkt statt beim Verlag

"Where is the best place for small booksellers to buy books?" fragte die Online-Seite des Fachblatts Bookseller im preisbindungsfreien England. Abstimmungsergebnis bis gestern 15.30 Uhr: …

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6. Feb. 2003
Tipp des Tages: Kaltes Handy

Die Temperaturen sind wieder gefallen und das verursacht manchem Probleme mit seinem Handy: Standby- und Sprechzeiten lassen stark nach, das Display reagiert träge. Abhilfe: …

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5. Feb. 2003
Bücherpreise überholen Einzelhandelspreise

Neben der Gegenüberstellung von Buchpreisentwicklung und Lebenshaltungskosten (siehe Meldungen vom 20. und 28. Januar) ist auch der Vergleich der Buchpreise mit den Einzelhandelspreisen von Interesse. Denn hier zeigt sich, dass der Buchhandel unter den Einzelhandelsbranchen seit 1995 noch relativ hohe Preissteigerungen durchsetzen konnte, nämlich insgesamt 10,2%, wenn es nach der Statistik von KNO/KV geht, oder sogar 20,6% nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts. …

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5. Feb. 2003
Buch & Kunst übernimmt Boulevard Bielefeld

Dies meldet soeben der BuchMarkt auf seiner Online-Seite. Wenn das stimmt, hätte es Logik: Dass das Club-Produkt Boulevard nicht so läuft wie es sollte, konnte man schon an der ausbleibenden Multiplikation erkennen. Jetzt ist die Reißleine gezogen, möglicherweise auch ein Vorzeichen dafür, dass dem Haus Bertelsmann im Zuge der Neuausrichtung des Gesamtkonzerns nun auch weniger der Sinn nach weiteren stationären Experimenten steht. …

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