Meldungen

28. Nov. 2002
Europas Buchverlage mit gut 20 Mrd Euro

20,5 Millionen Euro betrug nach Angaben des Europäischen Verlegerverbands FEE der Umsatz der Buchverlage in den angeschlossenen 17 Verbänden aus EU-Mitgliedsländern. Der Umsatz der deutschen Buchverlage betrug 2001 nach der Gewerbeerhebung des Statistischen Bundesamts 5,6 Milliarden Euro, also gut ein Viertel davon. Der Vergleich solcher Zahlen aus verschiedenen Quellen kann wegen unterschiedlicher Definitionen und Abgrenzungen allerdings nur grobe Relationen liefern. Laut FEP liegen beispielsweise die deutschen Verlagsumsätze bei nur 5,0 Milliarden, obwohl die deutsche Statistik schon nur die Verlage mit weniger als 20 Beschäftigten erfasst ... …

Mehr

28. Nov. 2002
Tipp des Tages: Excel-Klon

Wären Sie gelegentlich gern in der Lage, mit Excel zu arbeiten, aber wiederum nicht so oft, dass es die Anschaffung dieses Programms lohnt? Dann ist eine Etat schonende Alternative für Sie interessant: Das Programm Open Office ist voll mit Excel kompatibel (Sie können Excel-Dateien lesen, bearbeiten und wieder im Excel-Format speichern) und kostet nicht mehr als die Downloadzeit. …

Mehr

27. Nov. 2002
Alle wollen Zweiter sein

Das konnte ja nicht ausbleiben, dass die Douglas-Meldung, mit Übernahme von BOL werde buch.de Deutschlands zweitgrößter Online-Buchhändler, sogleich Widerspruch provoziert. Der kommt aus Augsburg, wo die Verlagsgruppe Weltbild diesen Platz für sich beansprucht. Allerdings nur, wenn man die Umsätze der Vollsortimenter Booxtra / buecher.de mit den Katalogumsätzen addiert, die Verlag und Versand von Weltbild online machen: So kommt die Augsburger Gruppe laut Börsenblatt auf 70 Mio Euro in diesem Jahr (LD hätte den Weltbild-Onlineumsatz noch etwas höher veranschlagt). Booxtra allein rechnet für das laufende Jahr mit 17 Mio Euro Umsatz. An Amazon (in Deutschland geschätzt 150 Mio Euro im letzten Jahr) kommt so schnell keiner vorbei. …

Mehr

27. Nov. 2002
US-Großfilialisten wachsen schneller

Ein Umsatzwachstum von 5,2% gegen Vorjahr haben die drei großen Buchhandelsketten in den USA im 3.Quartal zusammen hingelegt. Dabei trugen Barnes & Noble mit 6,1% und Borders mit 5,0% das Wachstum allerdings allein, während Books-A-Million leicht um 0,6% nachgaben. Immerhin: Im 2.Quartal hatte das Umsatzwachstum erst 3,9% betragen, das Tempo beschleunigt sich also wieder. Für die ersten neun Monate ergibt sich gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 4,6%, in diesem Zeitraum lagen alle drei Großfilialisten im Plus. Und es besteht immer noch ein Vorsprung gegenüber dem Buchhandelsdurchschnitt insgesamt, der in den ersten neun Monaten um 3,3% zulegte. …

Mehr

27. Nov. 2002
Tipp des Tages: Bilderbücher zeigen

Schließen Sie Bilderbücher nicht nur hermetisch in der Kinderbuchabteilung ein, lassen Sie das eine oder andere auch mal die Kunst- oder Literaturabteilung bereichern. Machen Sie eines der Schaufenster zur Dauerausstellung für Bilderbücher. Die farbenprächtigen Bücher ziehen die Kunden in den Laden und alle Abteilungen profitieren davon. …

Mehr

26. Nov. 2002
Einzige Chance: Der Aufstieg

Heute in genau vier Wochen ist Heiligabend. Und leider hat sich an den Aussichten des Buchhandels von vor einem Monat nichts zum Besseren gewendet, denn die konjunkturelle Kulisse ist trostlos geblieben. Sowohl beim Taktgeber USA als auch daheim: Dass die deutsche Wirtschaft sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht ist nicht zu erwarten. Die Stimmung in der Wirtschaft bleibt schlecht, und auch den Verbrauchern steht die schwache Konjunkturaussicht vor Augen, die Angst um den Arbeitsplatz, die Sorge um die Renten, jetzt auch um die Gesundheitsversorgung, die latente Kriegsgefahr vor Augen. Und vor allem die chaotische Steuer- und Abgabendiskussion: Keiner weiss, was noch kommt und über wie viel er ab Januar tatsächlich verfügen kann. Die Stimmung fällt und die Sparquote steigt. Dem wird sich der Buchhandel nicht entziehen können. Einzige Hoffnung: Dass das Buch wegen der Konsumflaute in der Geschenke-Rangfolge aufsteigt. …

Mehr

26. Nov. 2002
Ravensburger: Spiele legen gegen den Trend zu

Eine optimistische Zwischenbilanz zieht der Spieleverlag Ravensburger AG am Beginn des Weihnachtsgeschäfts: "Offenbar sind Spiele in Zeiten, in denen der Geldbeutel nicht mehr so locker sitzt, vom nebenbei gekauften Zweit- und Drittgeschenk zum Erst- und Zweitgeschenk aufgestiegen". Ravensburger hat jedenfalls in den ersten drei Quartalen 3% mehr Spiele an den Handel verkauft und bei Kinderspielen und Puzzles habe der Durchverkauf an die Verbraucher bis September sogar "niedrig zweistellig" zugelegt. Vertriebsgeschäftsführer Gerd Eich ist jetzt gespannt auf die entscheidenden Wochen vor Weihnachten: "Den Handel konnten wir überzeugen, jetzt müssen nur noch die Käufer mitspielen". Na, wenn's weiter nichts ist. …

Mehr

26. Nov. 2002
Tipp des Tages: Bücher zum Greifen

Eine aktuelle Kundenbefragung im Buchhandel ergab, dass sich die meisten Kunden ihre Anregungen für den Buchkauf in der Buchhandlung selbst holen. Erst an zweiter Stelle wurden Zeitschriften und Zeitungen genannt. Nutzen Sie deshalb die Chancen bei der Warenpräsentation und sehen Sie Ihre Buchhandlung mal mit Kundenaugen an: …

Mehr

25. Nov. 2002
Thalia: Plus zehn minus zwei

Bis zu zehn neue Filialen will Thalia im Jahr 2003 in Deutschland eröffnen. Das sagte Thalia-Chef Jürgen Könnecke dem heutigen Hamburger Abendblatt. Dafür muss er in der nächsten Zeit zwei Hamburger Filialen aufgeben: Die Thalia-Fachbuchhandlung Recht - Wirtschaft - Steuern und die Technik-Fachbuchhandlung Boysen & Maasch, beide in der Hermannstraße, fallen dem Platzbedarf im Zusammenhang mit der geplanten Europa-Passage zum Opfer und werden in die Buchhäuser Spitalerstraße und Große Bleichen eingegliedert. …

Mehr

25. Nov. 2002
HDE: Diesmal kein Grund zum Jammern

Der Sonnabend letzter Woche sei einer der umsatzstärksten Tage des Jahres gewesen, eröffnet der HDE die Serie seiner gewohnt optimistischen Weihnachtsgeschäfts-Statements für dieses Jahr. Sprecher Hubertus Pellengahr meinte, dies sei der erste Tag des Jahres gewesen, an dem der Handel keinen Grund zum Jammern gehabt habe. Bei Spielzeug, Uhren, Schmuck und Elektro war Qualität gefragt und Geld spielte hier (nanu!) keine Rolle. Bei Textilien gaben dagegen wie gewohnt hohe Nachlässe den Ausschlag. …

Mehr