Meldungen

19. Aug. 2002
Langlebiges ist nicht gefragt

Wenn es noch eines Belegs bedurft hätte, wie sehr die Konsumkrise vor allem die Anbieter hochpreisiger und langlebiger Konsumgüter trifft, dann sind es die Zahlen der deutschen Möbelindustrie. Gegen deren Entwicklung ist die der Buchhandelsumsätze ein laues Lüftchen. Die Möbelfabriken verloren im Mai gegenüber dem Vorjahr 18,4% Umsatz. In den ersten fünf Monaten blieb der Umsatz um 10,6% hinter dem des Vorjahrs zurück und erreichte 8,6 Milliarden Euro. Was lernt uns das ganz nebenbei: In diesen Umsatzzahlen der Möbelfabriken für fünf Monate stecken noch nicht einmal die Wertschöpfungsanteile der Handelsstufe. Die Deutschen geben folglich für Möbel in einem halben Jahr mehr aus aus als für Bücher im ganzen. ©LangendorfsDienst …

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16. Aug. 2002
Hochwasser-Opfer kriegen Hilfe von zahlreichen Seiten.

Der Buchhandel kann sich insbesondere an den HDE und dessen lokale Fiilialen wenden. …

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16. Aug. 2002
Wenig Euro-Blüten, und dann auch noch schlecht

Dass die Falschgeldproduktion in Euro-Scheinen noch nicht so richtig angelaufen ist, hatte vor kurzem die Deutsche Bundesbank gemeldet (siehe Meldung vom 1.8.), und dies bestätigt jetzt auch die EZB. Die Zahl der gefälschten Geldscheine betrug europaweit im ersten Halbjahr 22.000 Stück, das sind nur 7% des Falschgeldaufkommens in Altwährungen im 1.Halbjahr 2001. Die Qualität der Fälschungen sei von wenigen Ausnahmen abgesehen bisher schlecht und amateurhaft. ©LangendorfsDienst …

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14. Aug. 2002
Thalia wächst derzeit nur durch neue Flächen

, ebenso wie der gesamte Douglas-Konzern, aber anders als dieser hat Thalia zuletzt rot geschrieben. Das zeigen die Halbjahreszahlen, die die Douglas AG jetzt veröffentlicht hat. Danach hat der Umsatz der Buch-Division Thalia mit 117 Mio ¬ um 2,6% höher gelegen als im 1.Hj 2001, aber flächenbereinigt um 0,3% niedriger. Die 77 (79) deutschen Buchhandlungen hatten 92 (89) Mio ¬ Umsatz, ergo 3,4% plus, flächenbereinigt +0,4%. Die wackeren Schweizer Schwestern Jäggi und Stauffacher machten mit 8 (9) Geschäften 25 (25) Mio ¬ Umsatz, das sind -0,5%, flächenbereinigt-2,6%. Zum Verständnis: Thalia verfügt jetzt über zahlenmäßig weniger, aber flächenmäßig größere Häuser. Der Gesamtkonzern Douglas erzielte im 1.Halbjahr 939 (927) Mio ¬ Umsatz, das sind nominal +1,3%, flächenbereinigt -1,3%. Selbst die starke Parfümerie-Sparte musste diesmal mit +3,8%, flächenbereinigt plusminus Null zufrieden sein. Auf der Ertragsseite gehörte Thalia im 1.Hj zu den Verlustbringern, das EBITDA (also auch ohne Abschreibungen) lag bei -0,6 Mio ¬. Im Vorjahr gab es noch ein Plis von 1 Mio ¬, was aber, wie man erst jetzt erfährt, vor allem am Sondereffelt einer aufgelösten Rückstellung lag. Dennoch ist dieses Minus nicht überzubewerten, denn das erste Halbjahr ist ja, wie wir alle wissen, das schwächere, da amcht auch Thalia keine Ausnahme. ©LangendorfsDienst …

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14. Aug. 2002
Im Juli erstmals in 2002 ein Plus für den Buchhandel

Darauf lassen die verbalen Rückmeldungen aus dem Sortiment schließen. Der Monatsbetriebsvergleich des IfH meldet denn auch schon +4%, meldet heute das Börsenblatt. Ein Anstieg, der nicht viel besagen will, gab es doch einen Verkaufstag mehr als im Vergleichsmonat und die Vorjahresbasis war schwach, beim IfH -2%. Immerhin: Der in den ersten sieben Monaten kumulierte Umsatzrückgang liegt beim IfH jetzt nur noch bei 1%. Das Ergebnis des ersten Probelaufs zum neuen LD-Umsatztest erscheint morgen auf der Seite Umsatztest. Voraussichtlich morgen kommt auch der gewohnte Umsatztrend im gedruckten buchreport. Dann sehen wir klarer. Oder zumindest weiter.©LangendorfsDienst …

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14. Aug. 2002
Wolters Kluwer halbiert den Halbjahresgewinn

In der ersten Jahreshälfte 2002 hat der niederländische Verlagskonzern Wolters Kluwer 32 Mio ¬ Nettogewinn gemacht nach 64 Mio ¬ im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 6% auf 1,9 Mrd ¬, um Zukäufe bereinigt um 2%. Die Zukäufe sind auch Grund für den Gewinnrückgang: Vor Abschreibung auf Firmenwerte war der Gewinn um 11% auf 194 Mio ¬ gestiegen. Für das Gesamtjahr 2002 erwartet Wolters Kluwer eine Steigerung des Gewinnns vor Goodwill um 9%. ©LangendorfsDienst …

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13. Aug. 2002
Kalender 2003 jetzt schon billig

Mit einem besonders bemerkenswerten Angebot erfreut ab heute der Kaufhof seine Kunden. Neben den üblichen Ratgebern, Bildbänden und so fallen hochwertige CD-ROM-Produkte von Langenscheidt und Duden zum Einheitspreis 20¬ auf, vor allem aber Kalender 2003, darunter ein echter Janosch, zu je 5 Euro. Räusper: Früher wurden nach Anbruch des Jahres die Kalender billiger verkaiuft nach dem Motto: Das Jahr ist noch nicht zu Ende. Heute hat das Jahr noch längst nicht begonnen, da... ©LangendorfsDienst …

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13. Aug. 2002
Libri.de bietet ab sofort ein Fachbuchportal

Eine nützliche Hilfe bei der Suche nach Fachbüchern bietet Libri.de an - zunächst für die Bereiche Recht, Wirtschaft, Steuern sowie IT, Computer, Internet. Ab sofort ist unter www.libri.de/fachbuch ein Portal zugänglich, mit dem Fachbücher dieser Bereiche ganz gezielt nach allen Stichwörtern zu finden sind, die in Titel, Untertitel, Vorwort, Klappentext, Inhaltsverzeichnis, Register, Autorenporträt und den Bibliografischen Angaben vorkommen. Das System wurde von DeutschesFachbuch.de entwickelt und ermöglicht dem Nutzer, die Stichwort-Fundstellen individuell zu gewichten und sich damit die Titel in einer persönlichen Relevanzfolge anzeigen zu lassen. Der weitere Ablauf geht dann wie gewohnt: Gefundenes Buch in den Warenkorb, Buchhandlung auswählen, Liefermodus etc. ©LangendorfsDienst …

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12. Aug. 2002
HDE bleibt beim Lob des SSV

Nachdem der Handelsverband BAG den anfänglichen Jubel des HDE über den beginnenden Sommerschlussverkauf (siehe Meldung vom 30.7.) letzte Woche recht herbe verrissen hat, zog der HDE kurz vor Abschluss der Verkaufswochen trotzig noch mal ein zufriedenes Fazit. Auch wenn die Tonlage schon deutlich bescheidener wurde und noch keine Zahlen auf dem Tisch sind. Dennoch: Bis kurz vor Schluss waren deutlich mehr Kunden in den Innenstädten, der Handel werde mehr Ware verkaufen als im letzten Jahr (wegen der massiven Herabzeichnungen aber vielleicht nicht mehr umsetzen). Dennoch sei es vielen Händlern gelungen, den Umsatz zu steigern, andere waren froh, ihn halten zu können. Die meisten Einzelhändler hätten eine positive Bilanz des SSV 2002 gezogen und damit anderslautende Mutmaßungen widerlegt, so der HDE. ©LangendorfsDienst …

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12. Aug. 2002
Printmedien bleiben, aber die Jugend guckt Internet

, wenn sie sich informieren will. Das hat eine aktuelle Allensbach-Umfrage herausgefunden. Auf der Suche nach Informationen vertrauen komischerweise immer mehr Leute auf das Fernsehen, der Anteil ist gegenüber 1999 von 67 auf 73% gestiegen. Nach dem privaten Gespräch als Informationsquelle kommt an dritter Stelle die Zeitung, die ihren Anteil sogar um drei Punkte auf 61% ausbauen konnte. Gedruckte Zeitschriften ließen auf 54% nur leicht nach. Aufsteiger der letzten Jahre bei den Informationsmedien ist aber zweifellos das Internet: 1999 sagten erst 9% der Bevölkerung, sie suchten Informationen normalerweise im Internet, inzwischen sagen solches schon 29%. Als Nutzer dieses Dienstes liegen Sie also laut Allensbach voll im Trend. Bei der Altersgruppe 14 bis 17 Jahre ist dieser Anteil sogar schon bei 52% angelangt, übrigens nicht etwa auf Kosten von Zeitungen und Zeitschriften. Nebenbei kommt auch die Buchhandlung als Informationsquelle vor, musste aber mit (eigentlich immer noch beachtlichen) 22% drei Punkte abgeben und sich vom Internet überholen lassen. ©LangendorfsDienst …

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