Wirtschaftsumfeld

3. Jan. 2003
Discounter gewinnen Anteile

Die Discounter erzielten 2002 schon 31% des Umsatzes im deutschen Lebensmiteleinzelhandel. Vor zehn Jahren lag ihr Anteil erst bei 20%. Das geht aus einer GfK-Studie hervor. 97% aller Haushalte haben durchschnittlich 1,2mal wöchentlich (!) beim Discounter eingekauft. Bis September hatten sie dabei im Schnitt 817 Euro ausgegeben, 10% mehr als im Vergleichszeitraum 2001. Marktführrer Aldi hat einen Umsatz von 21,6 Milliarden Euro und ca. 50% am Discounter-Umsatz. …

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3. Jan. 2003
Großhandel musste 4% minus wegstecken

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtshat der deutsche Großhandel im Jahr 2002 sowohl nominal als auch real um 4% an Umsatz verloren. Die Schätzung beruht auf den Zahlen bis November. Im November selbst hat der Großhandel nominal 6,3% und real 6,8% weniger umgesetzt als im November 2001, wobei alle Großhandelsbereiche betroffen waren. Der hohe Stand der Energiepreise in 2001 und deren zwischenzeitlicher Rückgang in 2002 spiegelt sich in einem Umsatzrückgang des Großhandels mit Rohstoffen etc. um 7,4% in den ersten elf Monaten 2002. …

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2. Jan. 2003
Deutscher Außenhandel lahmte 2002

Die deutschen Ausfuhren, die in den Vorjahren mit hohen Steigerungsraten geglänzt hatten (2001: Ausfuhr +7%, Einfuhr +3%), sind 2002 nur noch um kümmerliche 1% gestiegen. Das besagen die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nur dem Umstand, dass die Einfuhren gleich um 4% sanken, verdankt Deutschland eine Steigerung des Ausfuhrüberschusses um ein Drittel. Die Unterschiede in der Entwicklung des Handels mit EU- und Drittländern glichen sich im Jahresverlauf weitgehend aus. Eine Tabelle mit den wichtigsten Außenhandelszahlen finden Sie auf der LD-Internetseite Konjunktur - Daten. …

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30. Dez. 2002
Spielzeughersteller mit Preisspielraum

Die deutschen Erzeugerpreise sind im November gegenüber dem Vorjahr um 0,4% gestiegen, meldet das Statistische Bundesamt, und gleichen sich damit nach fast einem Jahr mit Minusraten allmählich wieder der allgemeinen Preisentwicklung an. Konsumgüter waren auf der Erzeugerstufe um 0,6% teurer als im Vorjahr. Einen richtigen Schluck aus der Pulle nahmen am Beginn der Weihnachtssaison die Hersteller von Spielwaren mit 7,1% Preissteigerung, und zwar ohne dass sie im vorigen Jahr einen auffälligen Preissturz hätten hinnehmen müssen. …

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23. Dez. 2002
Preistrend 2002: plus 1,3%

Im Dezember werden sich die Lebenshaltungskosten in Deutschland voraussichtlich um 1,1% erhöhen. Das teilt das Statistische Bundesamt nach den Meldeergebnissen aus den ersten sechs Bundesländern mit. Für das Jahr 2002 insgesamt ergibt sich damit eine Teuerungsrate von 1,3% gegenüber 2001. Die endgültigen Zahlen werden Mitte Januar veröffentlicht, dann gibt es auch die Preisentwicklung für Bücher. Vom nächsten Jahr an entfällt übrigens die getrennte Preiserhebung für alte und neue Bundesländer, dann gibt's nur noch den gesamtdeutschen Preistrend. …

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20. Dez. 2002
Wirtschaft stagniert, doch Arbeitskosten steigen

Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der Gesamtwirtschaft der Eurozone im 3.Quartal 2002 gegenüber Vorjahr um 3,5% gestiegen, meldet Eurostat. Um diesen Prozentsatz herum schwankt die Steigerungsrate schon seit Anfang 2000, ungeachtet aller Veränderungen in den Rahmenbedingungen. In Deutschland sind die Arbeitskosten nur um 2,9% gestiegen, aber typisch: In der Lohntüte hatten die Deutschen nur 2,8% mehr, die "anderen Arbeitskosten", vor allem Steuern und Sozialbeiträge, stiegen um 3,4%. …

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20. Dez. 2002
Industrieproduktion in Europa stagniert

Eurostat meldet, dass die Industrieproduktion in der Eurozone im Oktober um 0,3% über Vorjahr lag. Die Tendenz geht zwar nach oben, die Steigerung kam aber allein von Energie und Vorleistungsgütern, während die Produktion von Ge- und Verbrauchsgütern um 2,3% bzw. 0,6% zurück ging. In Deutschland lag die Industrieproduktion im Oktober um 0,7% unter Vorjahr. …

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19. Dez. 2002
Euro-Inflation bei 2,2%

Nach 2,3% im Oktober betrug die Jahresinflationsrate der Eurozone im November noch 2,2%, meldet Eurostat. Deutschland bleibt mit nur 1,0% Teuerung Vorbild, ebenso wie die Kategorie Freizeit / Kultur mit ebenfalls 1,0% Preissteigerung im Euroraum. Spürbar höher war die Teuerung bei Hotels und Restaurants (Teuro), bei Alkohol undTabak (Vater Staat) und eigenartigerweise im Bildungswesen. …

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19. Dez. 2002
Kfz-Zulassungen: Ganz schwaches Konjunktursignal

7,5% weniger Pkw-Neuzulassungen als im Vorjahr meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (Flensburg) für November und 7,9% weniger Fahrzeuge insgesamt. Über die elf Monate seit Januar sind es jetzt bei Pkw 2,9% und insgesamt 3,8% Zulassungen weniger als 2001. Auch bei Lkw und anderen Fahrzeugarten ging's abwärts, zulegen konnten nur die Ackerschlepper, aber die ziehen es mit ihren 0,7% Anteil allein auch nicht heraus. …

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18. Dez. 2002
Weniger Beschäftigte im Gewerbe

Der Umsatz stagnierte im Oktober im Verarbeitenden Gewerbe bei +0,2%, meldet das Statistische Bundesamt. Obwohl dieser Umsatz mit 3,3% weniger Beschäftigten erzielt wurde, ging die Lohn- und Gehaltssumme nur um 1,1% zurück. In den ersten zehn Monaten blieb noch nicht mal der Umsatz stabil, sondern ging um 2,2% zurück bei 2,8% weniger Beschäftigten, aber einer nur um 0,9% niedrigeren Lohn- und Gehaltssumme. Fazit: Zuwächse erzielen, rein statistisch gesehen, im Verarbeitenden Gewerbe nur noch die Arbeitsplatzbesitzer, aber von denen gibt es immer weniger. …

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