Meldungen – 22. Aug. 2002
Glas und Porzellan dick im Minus

Zu den Einzelhandelsbranchen, denen es noch deutlich schlechter geht als dem Buchhandel, gehören offenbar die Glas-, Porzellan- und Keramikgeschäfte. Die BBE meldet, dass die Umsätze dort umso stärker wegbrechen, je hochwertiger und differenzierter ihr Angebot ist. GPK-Geschäfte mit weniger als 50% Serviceanteil am Umsatz haben im 1.Halbjahr im Vorjahresvergleich 5 bis 10% Umsatz verloren, bei Geschäften mit 50% Serviceanteil oder mehr ging der Umsatz gegenüber Vorjahr sogar um 15% zurück. ©LangendorfsDienst …

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Meldungen – 22. Aug. 2002
Sigloch-Neubau wird eingeweiht

Zur Bewältigung der gewachsenen Aufgaben seiner Verlagsauslieferung nach Übernahme der Holtzbrinck-Publikumsverlage weiht Sigloch (Blaufelden) dieser Tage seine neue Halle ein. Auf 24.000 qm Fläche werden bis zu 25 Millionen Bücher gelagert, knapp 13 Mio ¬ hat Sigloch investiert. Die Sigloch-Gruppe machte bisher gut 50 Mio ¬ Umsatz, zu ihr gehören ausser der Distribution eine Buchbinderei, Maschinenbau, Verlag, Media Service und ein Weinkeller. ©LangendorfsDienst …

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Meldungen – 22. Aug. 2002
HDE: Ladenschluss in Hochwassergebieten freigeben

Eine unfreiwillige Übung für ein Leben ohne Ladenschluss hat die Hochwasserkatastrophe provoziert. Nachdem der Freistaat Sachsen in den betroffenen Gebieten das Ladenschlussgesetz bis zum Ende der Notsituation kurzerhand aufgehoben hat, fordert der HDE dies nun auch von den anderen betroffenen Bundesländern. Die Versorgung der Bevölkerung sei sonst nicht zu gewährleisten, eine Aufhebung der Ladenschlusszeiten wäre eine schnelle und unbürokratische Hilfeleistung. ©LangendorfsDienst …

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LD-Barometer – 22. Aug. 2002
August 2002: Kein weiterer Absturz erwartet

Eigene Situation schlägt Branchenlage …

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Wirtschaftsumfeld – 22. Aug. 2002
Euro-Außenhandel schrumpft

Die Ausfuhren der Eurozone lagen im Juni 2002 mit 90,5 Mrd ¬ um 1% unter denen des Vorjahres, die Einfuhren mit 80,1 Mrd ¬ sogar um 8%. Dadurch stieg der Handelsbilanz-Überschuss der zwölf Euro-Länder im Juni auf 10,7 Mrd ¬. Im ersten Halbjahr stagnierten die Ausfuhren bei 527,1 Mrd ¬, die Einfuhren sanken um 7% auf 485,1 Mrd ¬, das ergibt einen Handelsbilanz-Überschuss von 42 Mrd ¬. Da allein Deutschland 50,9 Mrd ¬ Überschuss im 1.Halbjahr ausweist, müssen die anderen Euro-Kompagnons zusammen eine negative Handelsbilanz haben. Auch in Deutschland schrumpfte der Aussenhandel, aber der Überschuss in der Handelsbilanz stieg, denn die Ausfuhren sanken nur um 2%, die Einfuhren aber um 10%, meldet Eurostat. ©LangendorfsDienst …

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Wirtschaftsumfeld – 22. Aug. 2002
Wachstum auch im 2.Quartal,

wenn auch nur ein kleines, man ist ja bescheiden geworden. Die mit Spannung erwarteten Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts weisen für das 2.Quartal 2002 eine Steigerung gegen Vorjahr um 0,5% aus. Im 1.Quartal hatte das BIP noch um 1,2% unter Vorjahr gelegen. Rechnet man die Kalenderverzerrung heraus (Q1 zwei Tage weniger, Q2 einen mehr), ergibt sich für Q2 im Vorjahresvergleich +0,1%, für Q1 aber -0,1%. Für die Wirtschaftspropheten vor allem interessant die Entwicklung von Quartal zu Quartal. Da hat es von Q1 auf Q2 bereinigt eine Steigerung um 0,3% gegeben, ebenso wie von Q4 auf Q1. Zum Wachstum des BIP haben alle Wirtschaftsbereiche außer dem Bau beigetragen. Auf der Verwendungsseite ging der private Konsum im Q2 gegen Vorjahr um real 1,1% zurück. Kommentar hierzu an anderer Stelle. ©LangendorfsDienst …

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Wirtschaftsumfeld – 22. Aug. 2002
Gewerbe: Weniger Umsatz, gleiche Lohnkosten

Die Verschlechterung der Lage im verarbeitenden Gewerbe Deutschland lässt sich aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts mit Händen greifen. Danach haben die Unternehmen (in die Statistik gehen nur solche mit 20 und mehr Beschäftigten ein) im Juni 1,6% weniger Umsatz gehabt (112 Mrd ¬) bei 3,1% weniger Beschäftigten. Wer da glaubt, dies hätte zu besseren Erträgen führen müssen, der irrt: Die Lohn- und Gehaltssumme blieb trotz des Beschäftigtenabbaus gleich (20 Mrd ¬). Im ersten Halbjahr ein noch schwächeres Bild: 3,6% weniger Umsatz, 2,5% weniger Beschäftigte und nur 1,2% niedrigere Lohn- und Gehaltssumme. Räusper: Daraus, dass die Relation im Juni gegenüber dem ersten Halbjahr leicht besser ist, lässt sich mit gutem Willen eine kleine Aufschwungtendenz herausinterpretieren. ©LangendorfsDienst …

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Prognosen – 21. Aug. 2002
US-Frühindikator verliert wieder

Der vom Institut Conference Board ermittelte Index der US-Frühindikatoren hat im Juli wieder an Kraft verloren und fiel von 112,1 auf 111,6 Punkte. Damit ist der Aufschwung, der gleich nach dem Einbruch vom 11.September 2001 eingesetzt hatte, jetzt ernsthaft gefährdet. Der Frühindikator sagt die Entwicklung der Wirtschaft in den bevorstehenden drei bis sechs Monaten voraus; dem zufolge ist also auch nach diesem Konjunktursignal vom zweiten Halbjahr 2002 weniger zu erwarten als bisher erhofft. ©LangendorfsDienst …

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Prognosen – 21. Aug. 2002
Bundesbank sieht dieses Jahr höchstens 0,6%

Auf nur 0,25% schätzt die Deutsche Bundesbank das Wirtschaftswachstum im 2.Quartal 2002 gegenüber dem ersten. In dem hatte das Wirtschaftswachatum gerade mal 0,2% betragen, heisst es im Monatsbericht August. Gegenüber dem Vorjahr war das BIP im 2.Quratal um 0,5% höher, im ersten 0,5% niedriger. Dabei will die Bundesbank gesehen haben, dass sich der private Konsum im 2.Quartal leicht belebt hat, was der Einzelhandel sicher nicht bestätigen wird. Insgesamt ist nach den Erkenntnissen der Bundesbanker für 2002 kaum mehr als das Wachstum des vergangenen Jahres (0,6%) zu erwarten. Die offiziellen Wachstumszahlen für das 2.Quartal gibt es am Donnerstag vom Statistischen Bundesamt. ©LangendorfsDienst …

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Meldungen – 21. Aug. 2002
Finanzminister helfen Hochwasseropfern

Bevor sie es sich bei den übrigen Steuerzahlern zurückholen haben die Finanzminister von Bund und Ländern erst einmal konkretisiert, wie sie den von der Hochwasserkatastrophe sofort helfen können. Die wichtigsten Steuerhilfen laut Rahmenkatalog:Steuerstundungen, Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen, Herabsetzung von Vorauszahlungen, Erleichterung beim Nachweis für steuerbegünstigte Zuwendungen, Kein Nachteil bei Verlust von Buchführungsunterlagen, Sonderabschreibungen bei Wiederaufbau und Ersatzbeschaffung, Rücklagen für Ersatzbeschaffung, Anerkennung bis 45T ¬ Baukosten als Erhaltungsaufwand, Anschaffung existenziell notwendiger Gegenstände als außergewöhnliche Belastung., Der vollständige Rahmenkatalog ist unter www.bundesfinanzministerium.de einsehbar. ©LangendorfsDienst …

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