19. Okt. 2020
Wochenstart: „Die wollen alle nur billig“
Zum schmunzelnden Wochenanfang, Kundengespräche, die Nutzer bei Twitter aufgeschrieben haben …
Zum schmunzelnden Wochenanfang, Kundengespräche, die Nutzer bei Twitter aufgeschrieben haben …
Gestern fiel dann der Groschen. Plötzlich wurde klar, warum beim Treffen auf der Networking-Plattform von The Hof der Frankfurter Buchmesse nicht alle ein Bier oder eine Flasche Wein neben dem Rechner stehen haben, wie im echten Frankfurter Hof. Spätestens als sich eine wissenschaftliche Verlagsmitarbeiterin aus Seattle beschwerte, dass sie so früh hätte aufstehen müssen, war klar: Die Menschen, die da zusammenkommen, sitzen in unterschiedlichen Zeitzonen vor ihrer Kamera. Bei der Frage nach einer ersten Bilanz von Buchmesse im digitalen Raum, ist dies ein kleiner, nicht unwichtiger Aspekt: Wer digital zusammenkommt, ist nicht am gleichen Ort und zur gleichen Zeit zusammen und doch verbringt man gemeinsame Zeit miteinander. …
Man hätte es ahnen können: Auch in einer virtuellen Buchmesse kann es ein Messethema geben. In diesem Jahr liegt es auf er Hand: Corona. Natürlich eignet es sich für den Smalltalk. „Wie bist Du durch die Zeit gekommen?“ „Gut, und Du?“ „Ich auch.“ „Na dann, man trifft sich…“ Doch in einigen Veranstaltungen der Fachprogramme gab es auch sehr Nachdenkliches darüber zu hören, was Corona für die Welt der Buchveröffentlichung und des Verkaufs bedeutet? …
Schon im Laufe des Tages gestern kommt so etwas wie Messefeeling auf. Auch wenn man auf dem Schreibtischstuhl sitzt und nicht auf Stühlen aus Stahlrohr mit dem Laptop auf dem Schoß. Dabei begann die Eröffnungsfeier zur Frankfurter Buchmesse erst um 18:00 Uhr. Wie geht Messe ohne Messegelände? Dieser Frage wollen wir in den nächsten Tagen nachgehen. Und schmeißen uns ins virtuelle Messegetümmel: Was wird passieren? Was gibt es zu berichten? Was macht das mit einem? …
„Knapp drei Dutzend Personen dürfen an diesem Montagabend in den Frankfurter Kaisersaal hinein - also schauen mehr verblichene Monarchen von den Wandgemälden ringsum herab, als lebende Menschen im Raum sind“, schreibt Andreas Platthaus in der FAZ über die Feier zur Verleihung des Deutschen Buchpreises gestern. Das Feuilleton hat die Entscheidung überwiegend mit Wohlwollen aufgenommen - und erfreulicherweise in ganzer Breite. …
Die liebsten Kunden sind die nach Ladenschluss. Wir entnehmen einen Dialog der Webseite Aus der Hölle: …
Manche Laute in der deutschen Sprache sorgen durchaus für eine größere Verbreitung von Aerosolen als andere. Deshalb hat sich die „Deutsche Akademie für Sprache“ daran gemacht, einen Vorschlag zu liefern, wie sich Laute so ersetzen lassen, damit sich die feuchte Aussprache in Grenzen hält. …
Eine Initiative, die sich bereits im Herbst letzten Jahres formal zusammengeschlossen hat, gewinnt nun an Einfluss. Mehr als 500 Unternehmerinnen und -unternehmer sowie 100 Wirtschaftsexpertinnen und -experten haben letzten Dienstag ein Schreiben an Bundestagsabgeordnete übergeben, das offenbar bis ins Bundeswirtschaftsministerium Gehör findet. Sie fordern nach Informationen des Handelsblatts mit einer neuen Gesellschaft in Verantwortungseigentum eine neue Variante der GmbH und damit das Installieren einer neuen Gesellschaftsform. …
„Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“, der berühmte Spruch passt jetzt wieder gut zum Kassengesetz. Erst kürzlich hatte die Bundesregierung auf die Frist zur Umsetzung des Kassengesetzes erneut auf den 30. September gesetzt (wir berichteten). Doch ist dieser Hinweis überhaupt nicht bindend, erklärt jetzt der Handelsverband Deutschland (HDE). Bindend sei, was die Länder vorgeben. …
Wer eine Betriebsschließungsversicherung hat, der sollte auch vor Unterbrechungsschäden wie Corona gewappnet sein. Doch einige Versicherungen wehren sich gegen entsprechende Zahlungen. Ein Gastwirt hat jetzt in München ein Urteil erstritten, das wegweisend sein könnte, wenn es Bestand hat. …