Meldungen
11. Aug. 2004
Warengruppen im Juli: Nonbooks weiter vorn
Im Monat Juli, in dem der Buchhandel insgesamt ein Umsatzminus von 1,1% verzeichnete, konnten nur zwei von elf Warengruppen beim Umsatz zulegen. Die eine ist die Abteilung mit den „sonstigen Waren“, die ihre führende Position mit +3,9% im Juli ausgebaut hat, natürlich nicht ohne Zutun der Hörbücher. Auf Rang 2 überraschen erneut die Neuen Medien, die einen Treffer landen mit +2,8%. …
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11. Aug. 2004
Douglas-Buchhandlungen wachsen um 13,2%
Die Buchhandlungen der Douglas AG in Deutschland (Thalia), Österreich (Amadeus) und der Schweiz (Jäggi & Stauffacher, ZAP) haben ihren Umsatz im 3. Quartal des Geschäftsjahrs 2003/04 (das am 30. September endet) mit sieben Buchhandlungen mehr im Ausland um sagenhafte 13,2% auf 77 Mio Euro gesteigert. Nach einen dreiviertel Jahr steht die Umsatzmarke bei 286 Mio Euro, das sind 8,4% (flächenbereinigt 6%) mehr als im Vorjahrszeitraum. …
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11. Aug. 2004
In 15 Jahren 14% weniger Jugendliche
Zum „Internationalen Tag der Jugend“, der heute im Kalender steht, hat das Statistische Bundesamt ermittelt, wie viel Jugendliche wir vor dem Hintergrund insgesamt sinkender Geburtenzahlen in dem überschaubaren Zeitrahmen von 15 Jahren überhaupt noch haben werden. Das Ergebnis im Dreierschritt: …
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11. Aug. 2004
Tipp des Tages: Auch E-Mails verdienen Kultur!
Das Kommunikationsinstrument E-Mail kann mit seiner leichten Verfügbarkeit und Schnelligkeit dazu verführen, die einfachsten Regeln der schriftlichen Kommunikation zu missachten. Schreiben Sie deshalb auch E-Mails wie einen Brief mit Anrede und Grußformel. Beide sind nur verzichtbar, wenn Sie mit dem Empfänger sehr intensiv kommunizieren und der Informationsaustausch eher den Charakter eines Gesprächs hat. …
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10. Aug. 2004
Der Juli im Buchhandel: Sommerloch ohne SSV
Das Minimalziel, wenigstens den äußerst schwachen Vergleichsmonat (-7,5%) zu übertreffen, wurde verfehlt: Im Juli 2004 musste der Buchhandel ein weiteres Umsatzminus von 1,1% einstecken. Vor allem das Bargeschäft litt vor sich hin mit 2,7% weniger Umsatz als vor einem Jahr. Zugleich wurden 1,7% weniger Kunden bedient. Die Zahl der Verkaufstage war die gleiche wie im Vorjahr. …
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10. Aug. 2004
Auch das DIW sieht positive Wirtschaftsentwicklung
Als weiteres namhaftes Wirtschaftsinstitut hat jetzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, das Wachstum im 2. Quartal 2004 errechnet und eine Prognose für das 3. abgegeben. Gegenüber dem 2. Quartal 2003 sehen die Berliner Wirtschaftsforscher ein Wachstum des bereinigten, realen BIP um 1,9% und gegenüber dem Vorquartal um 0,5%. Für das 3. Quartal wird eine etwas schwächere Dynamik prophezeit. Das DIW sagt 1,4% bzw. 0,4% voraus. …
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10. Aug. 2004
DVD-Video weiter auf dem Vormarsch
Filme im DVD-Format auf die Silberscheibe gebannt laufen den umständlicheren und qualitativ schlechteren Videobändern immer schneller den Rang ab. Im ersten Halbjahr 2004 haben sie um 32,7% auf 527 Mio Euro zugelegt, während der Umsatz mit bespielten Videobändern gleichzeitig um 37,5% auf59,9 Mio Euro zurück ging. Das neue Medium scheint die Nutzer zu beflügeln: Der Video-Kaufmarkt wuchs gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 um 19% auf 586,9 Mio Euro. …
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10. Aug. 2004
Tipp des Tages: Wege aus der Sackgasse
Wenn Sie bei der Arbeit sitzen und Sie gedanklich nicht voran kommen, lässt sich mit einfachen Übungen die Gedankenfluss wieder kräftigen: …
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9. Aug. 2004
Warenhäuser – nach wie vor „Seele“ der Cities
Das „Handelsblatt“ hat kürzlich auf ein Paradox aufmerksam gemacht: Obwohl seit den 70er Jahren der Marktanteil der Warenhäuser am deutschen Einzelhandel von 12,1% auf 3,8% zurückgegangen ist, haben sie ihre zentrale Funktion in den Innenstädten, ihre Magnetwirkung nicht verloren. Besonders in Mittelstädten verhindern die Warenhäuser das Abwandern der Kundschaft in Richtung Oberzentren; in Städten wie Goslar und Wismar gilt Karstadt deshalb nach wie vor als Frequenzbringer Nummer eins. …
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9. Aug. 2004
Freiwilliger SSV doch ein Erfolg
Am Anfang des ersten freiwilligen Schlussverkaufs titelte das „Handelsblatt“: „Sommerschlussverkauf lockt nur wenige“, weil nach der neuen Gesetzeslage Preisschlachten und Sonderverkäufe rund ums Jahr möglich seien. Knapp 14 Tage später wird eine andere Bilanz gezogen: „Die gute Stimmung bei den Konsumenten hat gezeigt, dass die Deutschen das Einkaufen noch nicht verlernt haben“, hat HDE-Sprachrohr Hubertus Pellengahr der Presse anvertraut. …
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